Verleumdung und üble Nachrede

Niedersachsens AfD-Chef Hampel von Parteikollegen angezeigt

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Armin-Paul Hampel, AfD-Landesvorsitzender

Berlin/Hannover - Der stellvertretende Bundesschatzmeister der AfD, Bodo Suhren, hat den Chef der niedersächsischen AfD, Armin Paul Hampel, wegen Verleumdung und übler Nachrede angezeigt. "Ich weiß nichts von dieser Anzeige, sehe ihr aber mit großer Gelassenheit entgegen", sagte Hampel am Montag auf Anfrage.

Über die Strafanzeige hatte die "Welt am Sonntag" zuerst berichtet. Suhren und Hampel gehören beide dem Bundesvorstand der Partei an. Nach Informationen der Zeitung wirft Suhren dem niedersächsischen Landesvorsitzenden vor, dieser habe während einer Versammlung der Niedersachsen-AfD behauptet, er habe als Landesschatzmeister, absichtlich "eine Finanzkonstruktion geschaffen, die diesen Landesverband nicht lebensfähig erhalten hatte". 

Hampel sagte in Bezug auf Suhren, er habe durchaus "Kritik geübt an seiner Arbeitsweise". Suhren sagte der "Welt am Sonntag", die Ausgaben der niedersächsischen AfD seien in den vergangenen Monaten explodiert, unter anderem weil durch den Landesvorstand um Hampel "exorbitante Mehrkosten für Alkohol und Verpflegung für den Landesvorstand" entstanden seien. Suhren war von Mai 2013 bis März 2017 Landesschatzmeister der AfD in Niedersachsen.

dpa

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