Neue Erkenntnisse

Niedersachsen: Zwei Männer sterben bei Übung – fahrlässige Tötung?

Ein Kampfpanzer des Typs Leopard 2 fährt
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Laut Bundeswehr überrollte ein Kampfpanzer des Typs Leopard 2 (Abbildung ähnlich) einen Geländewagen.

Neue Erkenntnisse im Fall der zwei Männern, die bei einer Übung auf einem niedersächsischen Truppenübungsplatz ums Leben kamen: Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft.

Bergen – Zwei Männer sind am Dienstag, 7. Dezember 2021, bei einem schrecklichen Unfall in Niedersachsen ums Leben gekommen. Nun gibt es neue Erkenntnisse zum Unfallhergang. Wie die Bundeswehr mitteilte, wurden die beiden Männer bei einer Übung der Panzerschule Munster zur sogenannten taktischen Gefechtssituation getötet.

Stadt in Niedersachsen:Bergen
Fläche:163,8 km²
Bevölkerung:13.099 (31. Dez. 2008)
Landkreis:Celle

Demnach überrollte dabei ein Leopard 2-Panzer einen Geländewagen. Die beiden Wagen-Insassen, der 62-jährige Fahrer – ein Zivilangestellter der Bundeswehr – und ein 31-jähriger Ausbilder, starben. Der 34-jährige Fahrer des Panzers und drei weitere Besatzungsmitglieder erlitt den Angaben zufolge einen Schock. Weitere Details zum Unfallhergang sind Teil von Ermittlungen, hieß es.

Zwei Soldaten der Bundeswehr sterben bei Übung in Niedersachsen: Seelsorger wurde geschickt

Nach dem Vorfall wurde die Übung auf dem Truppenübungsplatz Bergen (Landkreis Celle) eingestellt, ob sie wieder aufgenommen wird: unklar. Ein Seelsorger wurde zu den Kameraden der Getöteten in Niedersachsen geschickt. Alle seien schockiert, sagte ein Sprecher der Panzerschule Munster gegenüber dem NDR.

Die Staatsanwaltschaft Verden hat die Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung aufgenommen. Das Verfahren sei bei einem solchen Fall üblich, teilte die Behörde am Mittwoch mit.

Die scheidende Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) kondolierte via Twitter: Ihre Gedanken und Gebete seien bei den Familien und Freunden der beiden getöteten Bundeswehrangehörigen, so Kramp-Karrenbauer. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA. Korrektur: In einer früheren Version dieses Artikel hieß es, zwei Soldaten seien bei dem Vorfall gestorben. Richtig ist, dass es sich beim Fahren tatsächlich um einen Zivilangestellten der Bundeswehr handelt.

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