Asylbewerberzahl um 40 Prozent gestiegen

Hannover - Die Zahl der in Niedersachsen lebenden Asylbewerber ist im vergangenen Jahr um knapp 40 Prozent gestiegen. Ende 2013 erhielten 23.156 Menschen Zahlungen für ihren Lebensunterhalt, im Vorjahr waren es nur 16.607 gewesen, teilte das Landesamt für Statistik am Dienstag in Hannover mit.

Die meisten derjenigen Menschen (43 Prozent), die Leistungen erhielten, kamen aus Europa, vor allem aus dem ehemaligen Jugoslawien und der Russischen Föderation. Aus Syrien und dem Irak kamen jeweils rund 1500 Menschen, 1255 aus Afghanistan und 1157 aus dem Iran. Bei 952 Flüchtlingen war die Staatsangehörigkeit unbekannt, 184 Menschen waren staatenlos. Das Durchschnittsalter der Asylbewerber lag bei 26 Jahren, ein Drittel der Flüchtlinge waren Kinder und Jugendliche.

Die Ausgaben für Asylbewerberleistungen beliefen sich in Niedersachsen 2013 auf 143 Millionen Euro, 34,6 Prozent mehr als 2012. In diesem Jahr wird die Zahl neuer Flüchtlinge in Niedersachsen voraussichtlich weiter zunehmen. Erst kürzlich hatte das Innenministerium erklärt, dass 2014 mit bis zu 16.400 Neuanträgen auf Asyl gerechnet wird. Im vergangenen Jahr hatten rund 10.230 Menschen in Niedersachsen Asyl beantragt, fast doppelt so viele wie 2012.
dpa

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