Niedersachsen will weitere 4000 Plätze in Notunterkünften schaffen

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Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) spricht im Landtag in Hannover vor den Abgeordneten. Weil berichtete den Abgeordneten über die Gespräche der Länderchefs mit der Bundeskanzlerin zur Flüchtlingssituation.

Hannover - Niedersachsen will in nächsten drei Wochen bis zu 4000 weitere Plätze für Flüchtlinge in Notaufnahmelagern schaffen. „Das Krisenmanagement in Niedersachsen läuft auf Hochtouren“, sagte Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) am Mittwoch zu Beginn der Landtagssitzung in Hannover.

In den vergangenen sechs Tagen seien 3200 Plätze in Notunterkünften neu geschaffen worden. Weil berichtete den Abgeordneten über die Gespräche der Länderchefs mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Vorabend. Danach sind weiterhin zwei oder drei weitere Verteilzentren für Flüchtlinge inDeutschland geplant, eins davon inNiedersachsen. „Die Landesregierung begleitet das positiv“, sagte Weil. Eine Verbesserung der Lage könne aber nur über eine einheitliche europäische Flüchtlingspolitik erreicht werden. „In diesem Punkt ist sich die ganze deutsche Politik einig.“

Ungelöst sei die Forderung nach einer finanziellen Entlastung der Kommunen durch den Bund sowie eine Beschleunigung der Asylverfahren. „Das wird in allen 16 Länder als gravierendes Hemmnis angesehen“, sagte Weil. dpa

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