Beratungen am Mittwoch 

LKA will mehr Prävention gegen radikale Islamisten

Nienburg - Im Kampf gegen radikale Islamisten ist nach Einschätzung des Landeskriminalamtes (LKA) neben einer erhöhten Schlagkraft der Polizei auch eine verbesserte Prävention nötig.

"Alleine mit repressiven Maßnahmen werden wir dem Personenpotenzial nicht begegnen können", sagte der Leiter der Staatsschutzabteilung des LKA, Siegfried Maetje, am Mittwoch. "Wir müssen die Prävention ausbauen." Alleine mit der nach Terroranschlägen verbesserten Ausrüstung und Ermittlungsarbeit sei die Polizei nicht in der Lage, der Situation Herr zu werden.

Parallel dazu setzten das LKA und andere Polizeibehörden in Niedersachsen verstärkt Islamwissenschaftler ein, um Ermittlungsschritte und Aussagen von Verdächtigen bewerten zu können. "Dieses Programm bauen wir gerade massiv aus." In der Polizeiakademie Niedersachsen in Nienburg beraten Experten am Mittwoch über Schritte gegen die islamistische Radikalisierung junger Menschen.

dpa

Rubriklistenbild: © Archivbild: dpa

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