Weil sieht bei Flüchtlingen Belastbarkeitsgrenze nahezu erreicht

Hannover - Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) sieht bei der Zuwanderung von Flüchtlingen die Grenze der Belastbarkeit nahezu erreicht. Die Kommunen, die Freiwilligen und die Länder stünden unter einem „unglaublichen Druck“, der für eine geraume Zeit „unter Ach und Krach verkraftbar“ sei, sagte der Ministerpräsident der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“.

 „Aber ich kenne niemanden, der meint, diesem Druck könnten wir weitere sechs, neun oder gar zwölf Monate standhalten.“ In den Monaten September, Oktober und November habe Niedersachsen durchschnittlich 1000 Flüchtlinge pro Tag aufgenommen. So könne es nicht weitergehen, sagte der SPD-Politiker. Die Bundesregierung müsse auf die Frage nach der Belastungsgrenze endlich eine Antwort geben, forderte er. Die Erfahrungen des letzten Vierteljahres dürften sich auf keinen Fall fortsetzen. Deutschland sei stark und könne viel, aber es könne nicht allein die Probleme Europas lösen. dpa

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