Aufruf zur Diskussion

„Wollen keinen Kampf ums Wasser, aber ...“: Versorger fordert Umdenken bei Wasser-Verteilung

Ein Mangel an Regen leerte diesen Sommer die Wasservorräte in Niedersachsen, steigende Temperaturen erhöhten den Verbrauch und dann ist da noch das Coronavirus. Nun fordern die Versorger ein Umdenken.

  • Das Jahr 2020 war heiß und ist viel zu trocken.
  • Generelles Umdenken müsse einem „Kampf ums Wasser“ zuvorkommen.
  • Dürre und Trockenheit werden wahrscheinlich zur neuen Normalität.

Update vom 11. September 2020: Wegen des sich abzeichnenden anhaltenden Regenmangels fordern die Harzwasserwerke ein Umdenken im Umgang mit Wasser. „Wir müssen uns darauf einstellen, dass in Zukunft Dürrephasen und Trockenheit unsere neue Normalität werden können“, sagte der Technische Geschäftsführer, Christoph Donner, am Donnerstag. „Wir wollen keinen Kampf ums Wasser, aber die Diskussion, wer in Zukunft wie viel Wasser bekommt, ist unvermeidbar“, so Donner.

Talsperren in Niedersachsen und im Harz weniger als zur Hälfte gefüllt

Bereits das dritte Jahr in Folge seien die Talsperren unterdurchschnittlich gefüllt. „Aktuell sind unsere Talsperren nur noch zu rund 44 Prozent gefüllt und damit 20 Prozent weniger als im langjährigen Mittel“, so Donner. Die Harzwasserwerke haben in ihrem System Lasten umverteilt: Die Söse- und Eckertalsperre produzieren demnach weniger Trinkwasser, um Ressourcen zu schonen. Die Granetalsperre entlastet dagegen durch mehr Produktion.

Für dieses Jahr lassen die Wettervorhersagen den nach eigenen Angaben größten Wasserversorger Niedersachsens nicht von einer kurzfristigen Entspannung ausgehen. (dpa)

Update, 19. August: Die Wälder in Niedersachsen sind schlimmer von Dürre, Stürmen und Schädlingen getroffen als bislang angenommen. Neuesten Zahlen des Bundeslandwirtschaftsministeriums zufolge müssen in Niedersachsen 31.600 Hektar Wald aufgeforstet werden. Noch im Februar war von einer Fläche von rund 26 .00 Hektar die Rede. Die Menge des seit 2018 angefallenen Schadholzes beträgt der aktuellen Einschätzung zufolge 14,7 Millionen Kubikmeter.

Wälder in Deutschland leiden unter anderem unter der Dürre.

Dürre und Schädlinge haben dem Ministerium zufolge die Widerstandskraft der Bäume so geschwächt, dass vor allem Fichten in Tieflagen absterben. Der Regen der vergangenen Woche könnte die Situation regional etwas entspannt haben, aber in tieferen Schichten fehle immer noch Wasser.

285.000 Hektar Wald müssen bundesweit aufgeforstet werden

Bundesweit müssen rund 285.000 Hektar Wald wieder aufgeforstet werden. Bund und Länder hatten bereits Hilfen dafür sowie für die Anpassung der Wälder an den Klimawandel beschlossen. In diesem Jahr seien 31 Millionen Euro an Waldbesitzer ausgezahlt worden - von 138 Millionen Euro, die für 2020 zur Verfügung stünden, sagte eine Sprecherin des Bundeslandwirtschaftsministeriums den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. (dpa)

Update 14. August: Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) warnte davor, dass ausgetrocknete Böden stellenweise nicht mehr genug Wasser aufnehmen könnten. Mehrere überdurchschnittlich niederschlagsarme Sommer in Folge, wie 2018 und 2019, hätten bereits zu erheblichen Ertragseinbußen in der Landwirtschaft geführt, erklärte die BGR. Wenn es bald nicht ausgiebig und anhaltend regne, drohe die Gefahr, dass die Böden Wasser entweder gar nicht oder nur sehr langsam wieder aufnähmen. Diese sogenannten „Benetzungshemmungen“ führten dazu, dass nach Niederschlägen oder künstlicher Bewässerung weniger Wasser im Boden gespeichert werden könne - mit negativen Folgen für das Wachstum von Pflanzen, sagte der BGR-Bodenexperte Axel Lamparter. Das nicht im Boden gespeicherte Regenwasser fließe im ungünstigsten Fall oberirdisch ab und erhöht das Risiko der Bodenerosion.

Die Landwirtschaft leidet unter der aktuellen Dürre in Deutschland.

In einem Forschungsprojekt untersucht die in Hannover (Niedersachsen) ansässige BGR jetzt das Ausmaß dieses Problems in Deutschland. Die Experten werten dazu neben Bodenproben auch Satelliten- und Klimadaten aus. „Auf diese Weise können wir Aussagen über die Benetzbarkeit der Böden im Landschaftsmaßstab machen“, sagte Projektleiter Lamparter. (epd)

Wasser wird oft für Dusche oder Toilette genutzt

Update 13. August: Kreislandwirt (Landkreis Diepholz) Wilken Hartje begrüßt die Erarbeitung eines Wasserversorgungskonzepts für den Landkreis: „Unsere Berufsvertretung unterstützt das.“ Denn Ziel müsse eine faire Regelung für den Wasserverbrauch sein. Kreislandwirt Hartje gibt grundsätzlich zu bedenken: „Das meiste Wasser nehmen doch Dusche und Toilette weg.“ Das wolle er auf keinen Fall kritisieren, betont Wilken Hartje. Aber viele seiner Berufskollegen seien auf eine gute Ernte angewiesen. (sdl)

Update 12. August: Das Wasser in der Weser wird deutlich weniger, besonders an der Oberweser. Daher reduziert ab heute die Edertalsperre südwestlich von Kassel ihre Wasserabgabe auf ein Viertel der Menge. Der Grund: Sie hat ihr Reserve-Minimum erreicht, wie NDR 1 Niedersachsen berichtet. Damit wird der Pegelstand der Weser bei Hann. Münden (Landkreis Göttingen) weiter sinken - laut Wasser- und Schifffahrtsamt auf 70 Zentimeter. Später trifft es auch Bereiche weiter nördlich, wie Nienburg und Bremen.

Update 11. August: Bei Hitze und Trockenheit stellen sich immer mehr Bürger brennende Fragen: Wie lange reicht das Wasser noch für alle? Darf der Rasen gesprengt werden? Ist die Bewässerung von Äckern notwendig – oder Verschwendung? 759 Brunnen fördern im Landkreis Diepholz mehr als 55 Millionen Kubikmeter Grundwasser pro Jahr. Davon fließen 59 Prozent in die Trinkwasserversorgung und 24 Prozent in die Feldberegnung der Landwirtschaft. Diese Zahlen nannte Stephan Maas als Leiter der Landkreis-Fachdienste Bauordnung und Städtebau sowie Umwelt und Straße.

Das sagen die Wasser-Versorger im Landkreis Diepholz:

Heiko Poppen, Pressesprecher des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbands OOWV: „Ein Rasensprenger braucht 800 Liter Wasser in der Stunde. Nicht wenige Pools müssten mit 8.000 Litern Wasser befüllt werden.“ Sein Tipp: „Trinkt es lieber!“

Manfred Cattau, Geschäftsführer der Wasserversorgung Syker Vorgeest: „Die Systeme laufen im oberen Bereich. Man muss sich fragen, ob man unbedingt den Rasen sprengen oder den Pool befüllen muss.“

Andreas Geyer, Geschäftsführer der Wasserversorgung Sulinger Land: „Generell hat Trinkwasser auf dem Rasen nichts zu suchen.“ Aber es herrscht Alarmstufe gelb: „Wir liegen prozentual bei 85 bis 90 Prozent unserer Kapazitäten“, betont Andreas Geyer.

Bianca Lekon, Pressesprecherin der Stadtwerke EVB Huntetal in Diepholz: „Die Investitionen der letzten Jahre, insbesondere auch die neue Reinwasserkammer im Wasserwerk Wagenfeld, entlasten uns in Zeiten mit hohen Abnahmespitzen erheblich. Trotzdem raten wir allen Bürgern, besonders achtsam mit dem kostbaren Lebensmittel umzugehen.“ (sdl)

Lauenau in Dürrephase zeitweise ohne Wasser

Meldung vom 8. August: Lauenau/Hannover - In Lauenau im Landkreis Schaumburg kam am Wochenende kein Wasser mehr aus dem Hahn. Die Trinkwasser-Versorgung in der Gemeinde war am Samstag zusammengebrochen, der Wasserspeicher leer gelaufen. Die Einwohner haben schnell reagiert und den Verbrauch reduziert. Dadurch hatte sich die Lage einen Tag später bereits entspannt. Der Verbrauch war um die Hälfte gesunken. Diese Sparsamkeit muss auch die kommenden Tage beibehalten werden, wie der Wasserbetrieb erklärt. Das Problem der Wasserknappheit in Deutschland wird in diesem Jahr durch die Auswirkungen des Coronavirus zusätzlich beeinflusst. Viele Menschen sind zu Hause geblieben, statt in den Urlaub zu fahren. Das sorgt für einen höheren Wasserverbrauch als in den vergangenen Jahren.

Eine Einsatzkraft der Freiwilligen Feuerwehr Lauenau befüllt einen Wasserbehälter mit Brauchwasser. Die Gemeinde hat die Versorgungslage in den Griff bekommen.

Die akute Krise sei überwunden, teilt Georg Hudalla, parteiloser Bürgermeister der Samtgemeinde Rodenberg, zu der Lauenau gehört, am Montag mit. Nach dem Zusammenbruch der Wasserversorgung in Lauenau hat die Gemeinde die Lage in den Griff bekommen. Das Ortsnetz werde zwischenzeitlich auch vom benachbarten Wasserverband Nord-Schaumburg mit versorgt. Dieser könne jedoch nur helfen, weil auch dort dazu aufgerufen wurde, sparsam mit dem Wasser umzugehen, sagt Hudalla. „Wir müssen alle an einem Strang ziehen“, sagt er, eine „Insellösung“ gebe es beim Wasser nicht. Allerdings ist die Trinkwasserlage nicht nur im Landkreis Schaumburg angespannt. Auch der Wasserverband Garbsen-Neustadt rief zu sparsamem Verbrauch auf.

Wassermangel in Sommerhitze trifft nicht nur Privathaushalte

In dieser Woche sei zudem weiterhin mit hohen Temperaturen über 30 Grad zu rechnen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) ankündigt. Erst zum Ende der Woche werde mit einem Umschwung gerechnet. Wenngleich die Trinkwasserlage angespannt ist und zu Sparsamkeit aufgerufen wird, gibt der Ernergieversorger Enercity Entwarnung bei der Trinkwasserversorgung in der Region Hannover. Ein Sprecher erklärt, dass das Unternehmen Grundwasser aus 30 Metern Tiefe fördere. Es gebe zwar Schwankungen, aber der Vorrat versiege nicht.

Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Lauenau zapfen Löschwasser aus dem Tank eines ihrer Einsatzfahrzeuge ab.

„Die Wasserwerke laufen am Anschlag“, sagt ein Sprecher des Wasserverbandes Bersenbrück im Westen Niedersachsens. Sofern sich die Menschen an die Verbote halten, werde die Versorgung funktionieren, sagt er. In der vergangenen Woche ist dort das Rasensprengen, das Befüllen privater Pools und das Bewässern von Golfplätzen verboten worden. Der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband erklärt ebenfalls, dass das Wasser bislang nicht knappe geworden sei. Sollten die Bürger die Aufrufe zur Sparsakeit jedoch nicht ernstnehmen, werde es „eine heiße Kiste“.

Die Harzwasserwerke als größter Versorger Niedersachsens sehen ebenfalls derzeit keine Probleme bei der Trinkwasserversorgung. Wenngleich die Vorräte durch die anhaltende Trockenheit weniger werden, sei die Versorgung für die kommenden Monate gesichert, wie eine Unternehmenssprecherin dem Evangelischen Pressedienst (epd) mitteilte. Es sei aber wichtig, achtsam mit Wasser umzugehen. Das bedeute auch, beispielsweise auf das Füllen privater Pools und das Rasensprengen mit Trinkwasser zu verzichten.

Niedersächsischer Städte- und Gemeindbund erklärt: Trinkwasser vor Freizeit

Nach dem heißen Wochenstart werden die Temperaturen in Niedersachsen und Bremen auch in den kommenden Tagen auf bis zu 36 Grad ansteigen. Der niedersächsische Städte- und Gemeindebund mahnt daher zur Sparsamkeit unter dem Motto: „Trinkwasser vor Freizeit“. Es sei wichtig, solidarisch miteinander umzugehen, sagte Geschäftsführer Oliver Kamlage. Der Pool müsse nicht unbedingt gefüllt sein und auf Rasensprengen sollte verzichtet werden.

  • Um Wasser einzusparen, können Bürger darauf verzichten...
  • ... den eigenen Rasen zu sprengen.
  • ... den privaten Pool zu Befüllen.
  • ... das Auto zu waschen.

Den Informationen des DWD ist zusätzlich zu entnehmen, dass bereits im April der erwartete Niederschlag pro Quadratmeter weit unter dem Soll von 58 Litern lag. Fehlender Niederschlag hat nicht nur direkte Auswirkungen auf die Wasserversorgung, sondern beeinflusst auch in Kombination mit anderen Faktoren den vorhandenen Wasservorrat. In der Regel werden Vorräte über den Winter angelegt. Regnet es jedoch wenig und kommt es zusätzlich zu mehreren aufeinander folgende trockene Sommer, wird das gespeicherte Wasser irgendwann knapp.

Erhöhter Wasserbedarf durch Trockenheit: Landwirte brauchen dringend Regen

Auch die niedersächsischen Landwirte stehen auf dem Höhepunkt der Erntezeit nun vor einem Problem. In trockenen Sommern erhöht sich der Wasserbedarf der Bauern für ihre Felder. Wassermangel wird somit zwangsläufig zu einer Belastung.  Bisher sei 2020 verglichen mit 2018 und 2019 „zum Glück kein drittes Dürrejahr“, berichtet der Landesbauernverband in Hannover.  Die Wasserknappheit in einigen Regionen sei dennoch hoch. In Niedersachsen habe es zwar im Raum Braunschweig, Wolfsburg, Wittingen Gewitterschauer gegeben, die für einen Ausgleich der Wasserbilanz gesorgt haben, insgesamt sei diese jedoch deutlich negativ ausgefallen.

Die anhaltende Trockenheit lässt Pflanzen vertrocknen und erhöht die Brandgefahr.

In Niedersachsen ist die Weizen- und Gerstenernte fast abgeschlossen. Der Landesbauernverband erwartet durchschnittliche Erträge, die Menge variiere jedoch regional. So sei der Ertrag dort, wo Regen fiel, überdurchschnittlich. Andernorts, wo die Qualität der Erträge an fehlendem Niederschlag gelitten habe, sei es wahrscheinlich, dass die Ernte, auch aufgrund der Menge, in der Biogasanlage gelandet sei. Die Böden seien nach der Trockenheit in den Jahren 2018 und 2019 noch ausgetrocknet. „Was wir weiter brauchen, ist Regen, Regen und nochmals Regen“, sagte Karl-Friedrich Meyer, Vorsitzender des Pflanzenausschusses im Landvolk Niedersachsen. Dies sei für die anstehende Mais- und Zuckerrübenernte notwendig, aber auch, um die Wasserbilanz der Böden wieder auszugleichen.

Klimawandel wird langfristig Probleme bei der Trinkwasserversorgung verursachen

„Die gegenwärtige Sommerhitze kommt nicht überraschend“, sagte Grünen-Chef Robert Habeck. Er fordert einen Hitzeplan zum Schutz der Gesundheit. Der Deutschen Presse-Agentur (dpa) sagte er, dass es ein einheitliches, gestuftes Hitzewarnsystem brauche. „Es sollte ein bundesweites Beratungstelefon geben, Risikogruppen sollten besondere Beachtung finden.“ Die Hitze sei eine ernste Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung. Vor dem Hintergrund der Klimakrise sagt er zudem, „solche Hitzewellen werden das neue Normal sein.“

Die hohen Temperaturen und der fehlende Regen sorgen in ganz Deutschland für Trockenheit.

„Wir können den Klimawandel eindeutig nachweisen, die Niederschläge haben in den vergangenen zehn Jahren spürbar abgenommen“, sagt die Sprecherin. Vor allem Frühjahr und Sommer seien zunehmend trockener und führten zu einem Mangel, der durch die Niederschläge im Winter nicht mehr aufgefangen werden könne. Sie sehe mittel- und langfristig „große Probleme“ auf die Trinkwasserversorgung zukommen. „Wir müssen unsere Anlagen an den Klimawandel anpassen“, sagt die Sprecherin. Wie das geschehen könnte, werde gerade erforscht.

Rubriklistenbild: © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Playstation 5 und Xbox Series im Überblick

Playstation 5 und Xbox Series im Überblick

Das große Sommergewinnspiel: Alle Fotos

Das große Sommergewinnspiel: Alle Fotos

Japanische Roadsterträume in Italien

Japanische Roadsterträume in Italien

Mit Kindern durchs Ruppiner Land

Mit Kindern durchs Ruppiner Land

Meistgelesene Artikel

Coronavirus-Alarm bei Cloppenburg: Mini-Lockdown trifft mehrere Kommunen

Coronavirus-Alarm bei Cloppenburg: Mini-Lockdown trifft mehrere Kommunen

Coronavirus-Alarm bei Cloppenburg: Mini-Lockdown trifft mehrere Kommunen
Niedersachsen plant neue Corona-Lockerungen: „Sind uns der Gefahr sehr bewusst“

Niedersachsen plant neue Corona-Lockerungen: „Sind uns der Gefahr sehr bewusst“

Niedersachsen plant neue Corona-Lockerungen: „Sind uns der Gefahr sehr bewusst“
Freizeitpark statt Volksfest – diese Märkte sehen im Corona-Jahr 2020 völlig anders aus

Freizeitpark statt Volksfest – diese Märkte sehen im Corona-Jahr 2020 völlig anders aus

Freizeitpark statt Volksfest – diese Märkte sehen im Corona-Jahr 2020 völlig anders aus
Hochzeit ja, Party nein – warum Heiraten in Corona-Zeiten oft schwierig ist

Hochzeit ja, Party nein – warum Heiraten in Corona-Zeiten oft schwierig ist

Hochzeit ja, Party nein – warum Heiraten in Corona-Zeiten oft schwierig ist

Kommentare