Mehrjähriger Modellversuch

Projekt in Niedersachsen: Tempo 30 auf Hauptstraßen

Hannover - Niedersachsen will die Einführung von Tempo 30 auf innerstädtischen Hauptverkehrsstraßen testen, um Lärm und Luftverschmutzung zu verringern und die Sicherheit zu erhöhen.

Experten vereinbarten bei einem Treffen im Verkehrsministerium am Montag, die Wirkungen von Tempo 30 an Hauptverkehrsachsen innerorts möglichst umfassend zu untersuchen, geplant sei ein mehrjähriger Modellversuch. Wie Staatssekretärin Daniela Behrens sagte, sollten Auswirkungen auf den Verkehrsfluss und den öffentlichen Nahverkehr sowie mögliche Verkehrsverlagerungen geprüft werden. Welche Straßen in welchen Städten betroffen sind, steht noch nicht fest. Einzelheiten sollen am Donnerstag kommender Woche festgelegt werden.

Grundlage für einen Modellversuch mit Tempo 30 auf Hauptverkehrsstraßen war ein Entschluss der Regierungsfraktionen von SPD und Grünen im Landtag vom vergangenen August. Einen sofortigen Stopp der Tempo-30-Pläne forderte indes der stellvertretende Vorsitzende der FDP-Fraktion, Jörg Bode. „Statt rot-grüner Symbolpolitik brauchen wir funktionierende ‚Grüne Wellen‘ in den Städten. Ein stetiger Verkehrsfluss erhöht zugleich Luftqualität und Verkehrssicherheit - ganz ohne Gängelung der Menschen und ohne unnötige Kosten."

dpa

Rubriklistenbild: © dpa/Symbolbild

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