59 weitere IT-Experten

Niedersachsen rüstet im Kampf gegen Cyberkriminalität auf

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Axel Brockmann und Innenminister Boris Pistorius (SPD) stellen den Plan im Kampf gegen Cyberkriminelle vor.

Hannover - Im Kampf gegen Internetkriminalität stellt die Polizei in Niedersachsen in diesem Jahr weitere 59 IT-Experten ein.

Schon im vergangenen Jahr wurden 21 externe Fachkräfte eingestellt, die sowohl im Landeskriminalamt als auch in den Polizeidirektionen in der Fläche eingesetzt werden, sagte Innenminister Boris Pistorius (SPD) am Montag. „Wir dürfen den Anschluss nicht verlieren und müssen mit den Kriminellen auf Augenhöhe bleiben.“ 

Cyberkriminalität betreffe sowohl Wirtschaftsunternehmen, auch aber seien Behörden, Hochschulen oder Stadtverwaltungen betroffen. Auch die Fortbildung der gewöhnlichen Polizeibeamten beim Thema Cybercrime werde verstärkt, sagte Pistorius. 

Jeder Beamte solle zu ersten Ermittlungsschritten bei Fällen von Internetkriminalität in der Lage sein. Die Täter agierten weltumspannend und hochprofessionell. Einerseits werde mit Hackerangriffen auf Unternehmen oder Behörden versucht, Geld zu erpressen. 

Darknet verstärkt genutzt

Andererseits bedienten sich Kriminelle für den Handel mit Rauschgift, Waffen und Sprengstoff verstärkt des Darknets, einem schwer überschaubaren Bereich im Internet. Als Arbeitgeber sei die Polizei für die externen IT-Experten interessant, auch wenn die Bezahlung nicht mit jedem Angebot der freien Wirtschaft mithalten könne, sagte Pistorius. 

Die Computerexperten interessierten sich dafür, mit ihrem Fachwissen bei der Kriminalitätsbekämpfung mithelfen zu können. Außerdem könne eine Beschäftigung etwa beim Landeskriminalamt durchaus förderlich für die spätere Karriere bei einem anderen Arbeitgeber sein.

dpa

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