Försterling: Ministerin verkauft eine reine Mogelpackung

500 Stellen für Sozialarbeit an Schulen

+

Hannover - An rund 500 öffentlichen Schulen sind in Niedersachsen Stellen für sozialpädagogische Fachkräfte ausgeschrieben worden. "Soziale Arbeit wird immer mehr zu einem unverzichtbaren Bestandteil des schulischen Angebots", sagte Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD) am Mittwoch.

Mit diesen Stellen an fast 500 Standorten würden Haupt- und Oberschulen, Kooperative und Integrierte Gesamtschulen sowie teilweise die Realschulen fast flächendeckend mit sozialpädagogischen Fachkräften unbefristet ausgestattet. Kritik kam von der Opposition. 

Für CDU und FDP ist die Stellenausschreibung keine ausreichende Unterstützung. "Das sind keine neuen Stellen, sondern lediglich die Fortführung des Hauptschulprofilierungsprogramms", monierte der bildungspolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Björn Försterling. Bei den meisten Stellen handele es sich zudem um Teilzeitstellen. "Die Ministerin verkauft hier eine reine Mogelpackung." 

Die CDU kritisierte, die Kriterien für die Vergabe der Stellen seien intransparent. "Die Schulsozialarbeiter, die jetzt bei Kommunen oder freien Trägern beschäftigt sind, wissen nicht, wie es für sie weitergeht", sagte der schulpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Kai Seefried. Das Vorgehen der Ministerin sei ein weiteres Beispiel für eine fehlende Planung und Strategie im Kultusministerium. 

Nach Angaben von Heiligenstadt sollen die ausgeschriebenen Stellen bei der Integration von Flüchtlingskindern helfen sowie Schüler mit Problemen beraten und bei der Berufsorientierung unterstützen. An Integrierten Gesamtschulden und Realschulen soll die Stellenbesetzung so schnell wie möglich erfolgen, an den anderen Schulen sei ein Dienstbeginn zum 1. Januar 2017 vorgesehen. Die Kosten trage das Land vollständig.

dpa

Istanbul: 38 Tote und viele Verletzte

Istanbul: 38 Tote und viele Verletzte

Luftangriffe vertreiben IS wieder aus Palmyra

Luftangriffe vertreiben IS wieder aus Palmyra

Terror in Istanbul: Zahl der Todesopfer steigt auf 38

Terror in Istanbul: Zahl der Todesopfer steigt auf 38

Bereits sieben Tote nach Zug-Inferno in Bulgarien

Bereits sieben Tote nach Zug-Inferno in Bulgarien

Meistgelesene Artikel

Waschbären breiten sich in Niedersachsen immer mehr aus

Waschbären breiten sich in Niedersachsen immer mehr aus

17-jähriger Autofahrer tödlich verunglückt

17-jähriger Autofahrer tödlich verunglückt

Feuerwehrleute bedroht: SEK überwältigt 84-Jährigen

Feuerwehrleute bedroht: SEK überwältigt 84-Jährigen

68-Jähriger tot in brennender Wohnung gefunden

68-Jähriger tot in brennender Wohnung gefunden

Kommentare