Propagandistischen Angelegenheiten geregelt

Anklage gegen mutmaßliches PKK-Mitglied

Celle - Die Generalstaatsanwaltschaft Celle hat beim Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts Celle Anklage gegen ein mutmaßliches Mitglied der kurdischen Arbeiterpartei PKK erhoben.

Wie die Anklagebehörde am Montag mitteilte, wird der Mann mit türkischer Staatsangehörigkeit verdächtigt, von Juli 2014 bis zu seiner Festnahme im vergangenen Oktober als Gebietsleiter der PKK und der Europaorganisation CDK ("Civaka Demokratik a Kurdistan" - Kurdische Demokratische Gesellschaft in Europa) zunächst im PKK-Gebiet Hannover und anschließend im PKK-Gebiet Sachsen tätig gewesen zu sein.

Als Gebietsverantwortlicher habe er die organisatorischen, finanziellen, personellen und propagandistischen Angelegenheiten seines Zuständigkeitsbereichs geregelt. Er habe ihm untergeordneten Kadern Aufträge und Weisungen erteilt und seinen Vorgesetzten über die Ergebnisse seiner Arbeit unterrichtet.

Die PKK führt einen bewaffneten Kampf für einen eigenen Kurdenstaat in der Türkei, Syrien, Iran und Irak. Immer wieder werden auch Anschläge verübt. In Deutschland und anderen westeuropäischen Staaten beschaffen PKK-Mitglieder laut Generalstaatsanwaltschaft vor allem Geld und rekrutieren Nachwuchs für den Guerillakampf.

Rubriklistenbild: © dpa

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