Größter Mangel an Grundschulen

Niedersachsen kann nicht alle Lehrerstellen besetzen

Hannover - Niedersachsen hat im aktuellen Schulhalbjahr acht Prozent der neu ausgeschriebenen Lehrerstellen nicht besetzen können. 1649 Pädagogen wurden eingestellt, 1800 Lehrerstellen hätten besetzt werden sollen. Das geht aus den endgültigen Zahlen hervor, die das Kultusministerium am Freitag mitgeteilt hat.

Unter den eingestellten Pädagogen sind auch 226 Quereinsteiger. Besonders an Grundschulen fehlten zum Schuljahresbeginn Lehrer. Nach Angaben des Kultusministeriums müssen 421 Gymnasiallehrer zeitweise an Grundschulen aushelfen. 

"Mit Blick auf die bundesweit angespannte Lage auf dem Lehrkräftearbeitsmarkt ist das ein sehr ordentliches Ergebnis", sagte Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD). Für Grund-, Haupt,- und Realschulen wurden 497 neue Lehrer eingestellt, für Oberschulen 246. Die Gymnasien erhalten 328 neue Lehrkräfte, für die Gesamtschulen wurden 433 Pädagogen verpflichtet, für Förderschulen 145.

dpa

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