Anerkennung nicht einheitlich geregelt

Kammerchefin fordert deutsches Staatsexamen für ausländische Ärzte

Hannover - Die Präsidentin der Ärztekammer Niedersachsen hat das deutsche Staatsexamen für ausländische Mediziner gefordert, die in Deutschland tätig werden wollen.

Die derzeitige Prüfung für Bewerber aus dem Nicht-EU-Ausland sei „hinsichtlich der Sicherheit der Entscheidung und somit des Schutzes der Patienten nicht ausreichend“, sagte Kammerchefin Martina Wenker am Montag. NDR 1 Niedersachsen hatte als erstes über Wenkers Forderung berichtet. 

Aktuell sei die Anerkennung von Ausbildungsnachweisen in den Bundesländern unterschiedlich geregelt, notwendig sei aber eine bundesweit einheitliche Lösung, betonte die Präsidentin.

Viele Ausländer in Provinz-Krankenhäusern 

Bundesweit hat sich die Zahl der ausländischen Ärzte innerhalb von sieben Jahren mehr als verdoppelt. 2016 zählte die Bundesärztekammer 41.658 berufstätige ausländische Ärzte, das waren elf Prozent der Ärzteschaft. Viele sind in Provinz-Krankenhäusern angestellt.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa-avis

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