Standort stärken

Niedersachsen und Hamburg gründen „Deutsches Maritimes Zentrum“

Berlin/Hamburg - Ein erster Schritt für ein neues Zentrum der maritimen Wirtschaft und Technik in Hamburg ist getan. Verbände und Institutionen der maritimen Wirtschaft haben gemeinsam mit dem Bund und den Ländern Hamburg und Niedersachsen am Mittwoch den Verein zur Gründung eines "Deutschen Maritimen Zentrums" gegründet.

Der Verein soll die Errichtung eines Kompetenzzentrums für den maritimen Standort Deutschland einleiten, teilte das Bundesverkehrsministerium in Berlin mit. Wirtschaft, Wissenschaft, Bund, Länder, Verbände und Gewerkschaften sollen die großen Themen der Branche von der Digitalisierung über die Ausbildung bis zur Antriebstechnik und den Umweltschutz angehen. 

„Think Tank“ geplant, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern

Geplant ist eine Art "Think Tank", eine Denkfabrik. Damit wollen die Initiatoren die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft des deutschen maritimen Standorts erhöhen und das Knowhow sowie die Berufsperspektiven in der maritimen Wirtschaft stärken. 

Das deutsche maritime Zentrum ist Teil einer umfassenden Zukunftsoffensive für die Branche, die im Frühjahr bei der Nationalen Maritimen Konferenz in Hamburg verabredet wurde. Das Verkehrsministerium stellt für die Gründung bis 2019 rund neun Millionen Euro bereit. Die Haushaltsmittel dafür wurden bereits im vergangenen Jahr bewilligt. 

"Mit dem Deutschen Maritimen Zentrum schaffen Bund, Länder und Wirtschaft eine schlagkräftige Grundlage, um die maritime Wirtschaft in Deutschland gemeinsam voranzubringen", begrüßte Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) das Projekt. "Die Maritime Wirtschaft steht vor vielen Herausforderungen, wie der Umstellung auf Green Shipping, neue Produktionstechniken oder der Einführung digitaler Arbeitsabläufe - diesen Herausforderungen können wir nur durch einen engen Schulterschluss mit dem Bund und der Wirtschaft begegnen."

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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