Darum ist der „Maskenmann“ schuldfähig

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Der mutmaßliche Kindesmörder Martin N. ist nach Ansicht eines Gutachters schuldfähig

Stade - Der mutmaßliche Kindesmörder Martin N. ist nach Ansicht eines Gutachters schuldfähig. Zwar wird ihm eine psychische Störung bescheinigt, doch nicht diese sondern etwas anderes war ausschlaggebend für die Tat.

Zwar habe der Angeklagte eine psychische Störung, sagte der psychiatrische Sachverständige Norbert Nedopil am Mittwoch vor dem Landgericht Stade. Diese habe bei seinen Taten aber nicht zu einer verminderten Steuerungs- und Schuldfähigkeit geführt. Der Angeklagte sei pädophil veranlagt, Hinweise auf Neigungen zum Sadismus oder Fetischismus bestünden aber nicht. Die Tötungen habe der Angeklagte begangen, um andere Straftaten zu verdecken.

Dem Angeklagten wird vorgeworfen, drei Jungen im Alter von 8 bis 13 Jahren getötet und als „Maskenmann“ 20 Missbrauchstaten verübt zu haben.

dapd

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