Schüler kehren in Schulen zurück

Corona in Niedersachsen: Schulstart nach den Ferien - Bisher keine Maske im Unterricht

Die Landesregierung Niedersachsen hat die Corona-Verordnung verschärft. Die Schüler kehren aus den Herbstferien zurück, müssen bislang aber keine Maske im Unterricht tragen.

  • Schüler sind mit der Rückkehr aus den Ferien bisher nicht verpflichtet, im Unterricht eine Maske zu tragen
  • Die Landesregierung Niedersachsens denkt über eine „Vorquarantäne“ vor den Weihnachtsferien nach.
  • Die Polizei Hannover hat wegen Verstößen gegen die Corona-Beschränkungen mehrere Bordelle geschlossen.

Dieser Coronavirus-Ticker für Niedersachsen ist beendet und wird hier weitergeführt.

Update, 26. Oktober, 10:01 Uhr: Auch nach dem Wochenende meldet das Niedersächsische Landesgesundheitsamt (NLGA) einen Anstieg der registrierten Corona-Fälle. Die Differenz zum Vortag beträgt 495 weitere Neuinfektionen. Auch einen weiteren Todesfall gibt es.

Zahl der Corona-Fälle insgesamt:30.954
Differenz zum Vortag:+495
Verstorbene:732 (+1)
7-Tage-Inzidenz:57,3
Stand:26. Oktober, 9.00 Uhr (NLGA)

Update, 26. Oktober, 08:55 Uhr: Am heutigen Montag beginnt in Niedersachsen und Bremen wieder die Schule. Anders als in Nordrhein-Westfalen ist es im Unterricht bisher keine Verpflichtung, dass Schüler eine Maske tragen müssen. Das Kultusministerium empfiehlt allerdings Schülern ab der fünften Klasse das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, sofern ihre Schule in einem Corona-Hotspot liegt.

Die Landesregierung erwägt wegen der Corona-Krise nach einem Bericht der „Neuen Osnabrücker Zeitung“, Schulen bereits zwei Tage vor Beginn der Weihnachtsferien am 23. Dezember zu schließen. Stattdessen sollen die Schüler zu Hause lernen. Damit soll das Risiko verringert werden, dass Kinder ältere Verwandte an Weihnachten mit dem Coronavirus anstecken. „Wenn das als präventive Quarantäne ausreicht, werden wir das umsetzen“, sagte Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) der Zeitung.

In Niedersachsen beginnt nach den Herbstferien am Montag wieder der Schulunterricht.

Weiterhin ruft die Landesregierung in Niedersachsen die Bürger auf, sich gegen die Grippe impfen zu lassen. Auch, wenn die Kosten für die Impfung nicht in jedem Fall von der Krankenkasse übernommen werden und einige Praxen auf neuen Impfstoff warten, plant Gesundheitsministerin Carola Reimann (SPD) am heutigen Montag gemeinsam mit dem Präsidenten des Landesgesundheitsamtes, Matthias Pulz, eine neue Kampagne vorzustellen, die zum Impfen motivieren soll.

Die Polizei hat in den Landkreisen Cloppenburg und Vechta die Einhaltung der Corona-Regeln in Gottesdiensten überprüft. Dabei stellten die Beamten bei einem Gottesdienst mit 50 Menschen in Damme, im Landkreis Vechta, mehrere Verstöße fest, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Es wurden keine Masken getragen worden, die Abstandsregeln und das Hygienekonzept wurden nicht eingehalten und es wurden keine Kontaktlisten geführt. Die Anzahl der Gäste wurde reduziert, damit der Gottesdienst fortgeführt werden konnte. In anderen Überprüfungen stellte die Polizei keine Verstöße fest. Anlass war, dass Bürger mehrfach der Polizei meldeten, dass Gottesdienste unter Nichtbeachtung der Corona-Regeln stattfinden würden.  

Polizei Hannover schließt aufgrund von Verstößen gegen die Corona-Regeln mehrere Bordelle

Update, 25. Oktober, 16:55 Uhr: Fünf Mitarbeiter einer Intensivstation eines Krankenhauses in Cloppenburg sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Bisher ist unklar, wie sie sich angesteckt haben, da sie in einem Bereich gearbeitet hätten, der nicht für Covid-19-Patienten bestimmt ist. Da sie Symptome zeigten, seien sie getestet worden. In der Folge dann ebenso die Patienten auf der Intensivstation. Eines der Ergebnisse war ebenfalls positiv, der betroffene Patient wurde verlegt. Die übrigen Mitarbeiter der Intensivstation sollen nun auf das Coronavirus getestet werden. Eine erhöhte Infektionsgefahr für die Patienten wird von der Klinik derzeit ausgeschlossen.  

Die Einhaltung der Corona-Regeln, wie die Maskenpflicht an bestimmten Orten, wird derzeit stark kontrolliert.

Update, 25. Oktober, 13:59 Uhr: Nach mehreren Verstößen gegen Corona-Beschränkungen hat die Polizei in Hannover am Wochenende zahlreiche Bordelle geschlossen. Am Sonntag teilte die Polizei mit, dass im Rahmen von Kontrollen der Einhaltung der Corona-Regeln 15 Bordelle überprüft wurden.

Neun davon verstießen gegen Hygienevorschriften und wurden daraufhin geschlossen. Das erste Bordell wurde am Samstagabend geschlossen, alle weiteren bei Kontrollen um kurz nach Mitternacht. Wenige Stunden nach den Schließungen in der Nacht zum Sonntag berichtete ein Zeuge, dass zwei der geschlossenen Bordelle weiterhin geöffnet waren. Die Polizei musste sie daher ein erneut schließen. 

Corona in Niedersachsen: Polizei Hannover geht gegen Regelsünder vor

Gegen die Sperrstunden-Regelung, wonach Gastronomiebetriebe zwischen 23 Uhr und 6 Uhr schließen müssen, verstieß eine Bar. Sie wurde um kurz nach Mitternacht geschlossen. Zuvor musste eine andere Bar geschlossen werden, weil sie kein Hygienekonzept vorlegen konnte und gegen die Corona-Regeln verstoßen wurde.

Zahl der Corona-Fälle insgesamt:30.459
Differenz zum Vortag:\t+836
Verstorbene:731 (+3)
7-Tage-Inzidenz:54,6
Stand:25. Oktober, 9.00 Uhr

Auch ein Friseursalon musste am Samstagabend geschlossen werden. Das Hygienekonzept fehlte, ein Mund-Nasen-Schutz wurde nicht getragen, und die Kundendaten wurden nicht dokumentiert. Die Polizei Hannover schloss am selben Abend wegen Verstöße gegen die Corona-Auflagen auch eine Spielhalle.

Bundespräsident Steinmeier: „Klimawandel nicht aus den Augen verlieren“

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat dazu aufgerufen, trotz der Corona-Krise andere weltweite Herausforderungen wie den Klimawandel nicht aus den Augen zu verlieren. „Mit einem Rückfall in nationale Nabelschau werden wir den Kampf gegen die Pandemie nicht gewinnen, denn dieses Virus macht nicht an Grenzen halt - genauso wenig wie der Klimawandel“, sagte Steinmeier am Sonntag in einer Videobotschaft bei der Verleihung des Deutschen Umweltpreises in Hannover.

Die kleinliche Suche einiger Länder nach ihrem nationalen Vorteil und die zögerliche Umsetzung des Pariser Klimaabkommens seien ein Grund zur Sorge, betonte Steinmeier. Der Klimawandel mache keine Pause, auch nicht in der Pandemie. „Hier in Deutschland haben wir erneut einen zu trockenen Sommer erlebt, und die Folgen sind vielerorts nicht zu übersehen.“ Die Böden seien vielfach ausgetrocknet, die Wälder schwer geschädigt, der Grundwasserspiegel mancherorts besorgniserregend gesunken. Die Lage sei ernst. „Deshalb darf Corona kein Argument für Zurückhaltung oder Lethargie sein“, sagte Steinmeier.

Ministerpräsident Weil teilt die Meinung von Steinmeier

Am Samstag beim Landesparteitag der niedersächsischen SPD in Hannover teilte Ministerpräsident Stephan Weil die Meinung von Bundespräsident Steinmeier: „Corona wird weg sein, der Klimawandel wird noch da sein“, sagte Weil. Weil rief die Bürger in einer Rede auf dem Landesparteitag der SPD auf, sich angesichts wachsender Infektionszahlen an die Hygieneregeln zu halten.

Update, 25. Oktober, 09:59 Uhr: Die Coronavirus-Neuinfektionen in Niedersachsen haben im Vergleich zum Vortag erneut zugenommen. Das Landesgesundheitsamt meldet 836 neue, positive Corona-Tests. Die Gesamtzahl liegt damit bei 30.459 Covid-19-Fällen. Insgesamt sind 21.865 Personen bereits wieder genesen. Allerdings gibt es auch drei weitere Todesfälle in Folge einer Infektion. Damit steigt die Zahl der an und mit Sars-Cov-2 verstorbenen Menschen auf 731 in Niedersachsen. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt aktuell bei 54,6.

Vor dem Hintergrund der steigenden Krankenzahlen haben Polizei und Ordnungsämter am Samstag in vielen niedersächsischen Städten Kontrollen zur Einhaltung der Corona-Regeln durchgeführt. „Definitiv machen wir Kontrollen“, sagte eine Polizeisprecherin im Kreis Cloppenburg. Kontrolliert wurden unter anderem Wochenmärkte. Größtenteils seien die Menschen aber sehr einsichtig und es seien nur wenige Ordnungswidrigkeiten festgestellt worden.

In mehreren niedersächsischen Städten fanden am Wochenende Kontrollen zur Einhaltung der Corona-Regeln statt.

In Delmenhorst und im Landkreis Oldenburg haben Ordnungsamt und Polizei mehrere festgestellt. In 31 Fällen sei in der Innenstadt, dem Bahnhofsbereich und auf Parkplätzen von Supermärkten in Delmenhorst die Maskenpflicht nicht eingehalten worden, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Ein Friseurgeschäft sei geschlossen worden, da die Angestellten keine Masken getragen hätten und keine Kontaktlisten geführt wurden. Außerdem wurden zwei Gastronomien geschlossen, weil sich dort nach der Sperrstunde noch Gäste aufhielten. Im Landkreis Oldenburg wurden zudem zwei private Feiern aufgelöst, weil sich dort zu viele Personen aus unterschiedlichen Haushalten aufhielten.

Nicht nur in Niedersachsen steigen die Corona-Zahlen, was zu schärferen Regeln führt. Hamburg hat aufgrund der aktuellen Lage nun auch die Entscheidung getroffen, den Winterdom abzusagen. Wirtschaftssenator Michael Westhagemann (parteilos) bedauere die Absage sehr und die Entscheidung sei allen „äußerst schwer gefallen“.

Region Hannover überschreitet kritischen Wert von 50

Update, 24. Oktober, 16:28 Uhr: Wegen der Überschreitung des Corona-Grenzwertes gelten seit Samstag neue Einschränkungen auch für die 1,15 Millionen Menschen in der Region Hannover. Für die bevölkerungsreichste Region in Niedersachsen meldete das Landesgesundheitsamt 52,7 Infektionen auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen. Entscheidend für die verschärften Coronavirus-Auflagen ist nicht die Lage im Land, sondern die in den einzelnen Landkreisen oder kreisfreien Städten. Am Samstag lagen 14 der 45 Kreise und kreisfreien Städte über dem als kritisch erachteten Inzidenzwert von 50.

Nach der jüngsten Corona-Verordnung der Landesregierung Niedersachsen werden in diesen betroffenen Regionen private Treffen auf zehn Personen aus zwei Haushalten beschränkt - egal, ob zu Hause, draußen oder im Restaurant. Die Gastronomie muss um 23.00 Uhr schließen. Außerdem wird die Maske auch an einigen Orten unter freiem Himmel zur Pflicht. Wo genau die Maskenpflicht gilt, darüber entscheidet die betroffene Kommune oder der Landkreis. Etwas milder sind die Auflagen in Städten und Kreisen mit 35 Infektionen auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen. (dpa/jdw)

Bundesland:Niedersachsen
Zahl der Corona-Fälle insgesamt:29.623
Differenz zum Vortag:+856
Verstorbene:728 (+1)
7-Tage-Inzidenz:49,6
Stand:24. Oktober, 9.00 Uhr

Coronavirus in Niedersachsen: 856 Neuinfektionen mit Erreger Sars-CoV-2 registriert

Update, 24. Oktober, 11.25 Uhr: Die Zahl der Coronavirus-Neuinfektionen in Niedersachsen steigt weiterhin stark an. Von Freitag, 9 Uhr, bis Samstag, 9 Uhr, registrierte das Landesgesundheitsamt 856 positive Corona-Tests. Somit steigt die Gesamtzahl auf 29.623 Covid-19-Fälle. 302 Personen gelten neu als genesen - insgesamt 21.581, gestorben sind bislang 728 Menschen mit einer Infektion (+1). Somit sind akut 7.314 Menschen mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert.

Zahlreiche Städte und Kreise in Niedersachsen gelten bereits als Coronavirus-Risikogebiete, unter anderem die Landkreise Verden und Diepholz. Jetzt kratzt das gesamte Bundesland an einer 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 50 - laut Lagebericht liegt der Wert am Samstagmorgen bei 49,6. Spitzenreiter dabei bleibt die Stadt Delmenhorst mit einem Wert von 241,1.

Coronavirus in Niedersachsen: Rekord bei Neuinfektionen - Maskenpflicht und Sperrstunde in Risikogebieten

Update, 23. Oktober, 10.23 Uhr: Der „Lagebericht zu COVID-19 in Niedersachsen“ vermeldet die aktuellen Coronavirus-Zahlen für das Bundesland Niedersachsen. Demnach beschleunigt sich das Infektionsgeschehen. Die 7-Tagesinzidenz pro 100.000 Einwohner erhöht sich um rund fünf Punkte auf 45,3 – der Wert nähert sich kritischen 50er-Marke. In vielen Kommunen wurde die diese bereits deutlich überschritten. Hier gelten ab Freitag schärfere Coronavirus-Regeln.

Landesweit sind 987 Neuinfektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 innerhalb eines Tages (Stand: 23. Oktober, 9 Uhr) gemeldet worden. Acht Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung sind laut Landesgesundheitsamt gestorben.

Seit Freitag, 23. Oktober, gilt die neue Corona-Verordnung in Niedersachsen.

Update, 23. Oktober, 8.25 Uhr: Nach langen Beratungen hat sich die Landesregierung Niedersachsen auf eine neue Corona-Verordnung geeinigt. Ab Freitag, 23. Oktober, gelten die angepassten Maßnahmen im Bundesland. Die verschärften Regeln betreffen unter anderem die Maskenpflicht, die Sperrstunde, sowie Feiern und Veranstaltungen.

Maskenpflicht in Niedersachsen: Die Landesregierung empfiehlt eine Maskenpflicht nun schon ab einer 7-Tage-Inzidenz von 35. Das betrifft auch Orte an der frischen Luft, an denen Abstandhalten nicht möglich ist. Ab einem Inzidenzwert von 50 ist die Maskenpflicht zwingend einzuführen. Über die genauen Zonen müssen die Landkreise und kreisfreien Städte entscheiden und informieren.

Sperrstunde in Niedersachsen: Ab einem Inzidenzwert von 35 soll eine Sperrstunde von 23 bis 6 Uhr verhängt werden. Dies wird für jede Kommune individuell gelten. Übersteigt der Inzidenzwert 50, ist auch der Verkauf von alkoholischen Getränken außer Haus untersagt.

Kontaktbeschränkungen in Niedersachsen: Überschreitet der Inzidenzwert einer Kommune 35, sind „private Zusammenkünfte und Feiern“ im eigenen Haus oder auf Privatgelände – dazu zählen auch Gärten – nur noch mit bis zu 15 Personen zulässig. Ab einem Inzidenzwert von 50 dürfen nur noch Angehörige „ sowie Personen aus nicht mehr als zwei Haushalten“ – höchstens aber zehn Personen zusammenkommen. Private Veranstaltungen in öffentlichen Räumen, beispielsweise Restaurants, müssen bei gestiegenem Inzidenzwert ebenfalls deutlich kleiner ausfallen. Hinzu kommt die Sperrstunde ab 23 Uhr. Öffentliche Veranstaltungen werden ebenfalls eingeschränkt.

Coronavirus in Niedersachsen: Kultusminister empfiehlt Masken im Unterricht für Risikogebiete

Update, 22. Oktober, 17 Uhr: Nach mehreren Verstößen gegen Corona-Beschränkungen hat die Polizei in Hannover Bars und Friseurgeschäfte geschlossen. Polizeistreifen hätten am Dienstag und Mittwoch entsprechende Verstöße festgestellt, teilte die Behörde am Donnerstag mit. Die Beamten schlossen eine Shisha-Bar, wo trotz Hinweis vom vergangenen Wochenende noch immer ein Hygienekonzept fehlte, außerdem zwei weitere Bars, die ebenfalls trotz vorheriger Beanstandung kein Hygienekonzept vorweisen konnten.

Coronavirus in Niedersachsen: Kultusminister empfiehlt Masken im Unterricht für Risikogebiete

Update, 22. Oktober, 15 Uhr: Schüler ab der fünften Klasse sollen auch im Unterricht einen Mund-Nasen-Schutz tragen, wenn ihre Schule in einem Coronavirus-Hotspot liegt. Diese Empfehlung gelte ab Montag und werde im Zwei-Wochen-Rhythmus überprüft, sagte Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) am Donnerstag in Hannover. Zwar schränke die Maske die pädagogischen Möglichkeiten und die Unterrichtsqualität ein, aber sie sei ein Mittel, um sich und andere zu schützen und den Präsenzunterricht aufrechtzuerhalten. Am Montag beginnt nach den zweiwöchigen Herbstferien wieder der Unterricht für mehr als eine Million Schülerinnen und Schüler in Niedersachsen.

Die Empfehlung bezieht sich auf Schulen in kreisfreien Städten und Landkreisen, die mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche verzeichnen. Es handele sich nicht um eine Verpflichtung, betonte der Minister. Auf einen flächendeckenden Eingriff per Verordnung werde zunächst verzichtet, auch um die Möglichkeit zu haben, auf lokale Gegebenheiten zu reagieren. Lehrkräfte und pädagogische Mitarbeiter können ebenfalls freiwillig Maske tragen.

Dem Niedersächsischen Philologenverband geht die Empfehlung nicht weit genug. Notwendig sei eine Maskenpflicht auf Zeit, sagte der Landesvorsitzende Horst Audritz. Diesen zwingenden Schritt empfehle auch das Robert Koch-Institut (RKI). Niedersachsen müsse dem erhöhten Infektionsgeschehen Rechnung tragen, um Schulschließungen zu vermeiden. Auch der Verband Niedersächsischer Lehrkräfte (VNL/VNR) wies darauf hin, dass das RKI bereits ab einem Inzidenzwert von 35 Masken im Unterricht empfiehlt.

Update, 22. Oktober, 12.15 Uhr: Innerhalb nur eines Tages ist die Zahl der Coronavirus-Infektionen in Niedersachsen um 754 auf nun insgesamt 27.780 gestiegen. Am Tag zuvor waren es 514 neue Fälle gewesen. Die Sieben-Tage-Inzidenz für das ganze Land liegt bei 40,5 Infektionen je 100.000 Einwohner. Laut Kultusminister Grant Hendrik Tonne soll am Montag mit maximalem Präsenzunterricht die Schule wieder starten. Es gelte eine Empfehlung zum Tragen von Masken ab Sekundarstufe 1. Eine Befreiung vom Unterricht soll leichter als bisher möglich sein.

Update, 22. Oktober, 11 Uhr: Die neue niedersächsische Corona-Verordnung, die an diesem Freitag in Kraft tritt, sieht angesichts steigender Infektionszahlen weitere Einschränkungen vor. So soll es eine Sperrstunde zwischen 23 und 6 Uhr geben, wenn eine Kommune über dem kritischen Wert von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche liegt. Steigt der kritische Wert auf 50 Neuinfektionen dürfen Gastronomiebetriebe zudem keine alkoholischen Getränke außer Haus verkaufen. Das geht aus dem Entwurf hervor, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Update, 22. Oktober, 6.30 Uhr: Wieder einmal ändern sich die Corona-Regeln für Niedersachsen - wie genau, will die Landesregierung am Donnerstag (12 Uhr) in Hannover erklären. Zu erwarten ist, dass das Land die jüngsten Bund-Länder-Beschlüsse umsetzt. Dazu zählen härtere Vorschriften für Hotspots wie eine Sperrstunde in der Gastronomie, eine Ausweitung der Maskenpflicht und niedrigere Teilnehmergrenzen für private Treffen. In Kraft treten soll die Verordnung am Freitag. Hintergrund sind steigende Infektionszahlen in vielen Orten, oft ohne klar zu verortenden Ursprung. Am Mittwoch lagen acht Regionen in Niedersachsen über dem als kritisch erachteten Wert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Auch, wie geht es in den Schulen angesichts steigender Corona-Zahlen weitergeht wird beraten. Es werde um den Umgang mit der Mund-Nasen-Bedeckung, um das Lüften sowie den Schutz von Risikogruppen in Familien gehen, kündigte das Ministerium an.

Update, 21. Oktober 17 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte das Gesundheitsministerium am Mittwoch in Berlin mit. Spahn habe sich umgehend in häusliche Isolierung begeben, bislang hätten sich bei ihm nur Erkältungssymptome entwickelt, hieß es weiter. Alle Kontaktpersonen werden aktuell informiert.

Immer wieder mussten sich zuletzt Spitzenpolitiker wegen Risikobegegnungen in Quarantäne begeben. Am Samstag hatte es Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier getroffen. Grund war der positive Corona-Test eines Personenschützers. Zwei Tests beim Staatsoberhaupt fielen seither negativ aus.

Update, 21. Oktober, 12 Uhr: Keine neuen Coronavirus-Testzentren in Niedersachsen geplant. Aktuell sind keine neuen Testzentren oder Drive-In-Stationen wie im Frühjahr geplant. Das einzige Testzentrum am Flughafen Langenhagen soll bis 8. November geöffnet bleiben - es ist für Reiserückkehrer gedacht. In Hannover existiert außerdem eine Coronavirus-Notklinik auf dem Messegelände mit 485 Betten.

Update, 21. Oktober, 10 Uhr: Die Ansteckungen mit dem Coronavirus nehmen in Niedersachsen auch abseits der Hotspots immer mehr zu. Auf das gesamte Land bezogen gab das Landesgesundheitsamt den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche am Sonntag mit 37,5 an.  Das Land Niedersachsen meldet am Mittwoch 514 Coronavirus-Neuinfektionen. Zwei weitere Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung sind gestorben, 296 Menschen sind genesen. In Niedersachsen liegen acht Landkreise und Städte über der 7-Tage-Inzidenz von 50 und sind damit Risikogebiet: Delmenhorst (205), Cloppenburg (126), Vechta (108,5) Northeim (103,6), Grafschaft Bentheim (89,7), Verden, Kreis Oldenburg (65,7) und das Emsland(51,7). Landesweit stieg die Zahl der laborbestätigten Corona-Fälle um 514 auf insgesamt 27 026. (Quelle: Landesamt für Statistik Niedersachsen)

Update, 20. Oktober, 17 Uhr: Angesichts der nach wie vor hohen Zahl an Coronavirus-Neuinfektionen übt der Landkreis Cloppenburg deutliche Kritik an einigen Gastronomen. Diese hätten den Ernst der Lage nicht erkannt, kritisierte Landrat Johann Wimberg (CDU) am Dienstag. Kontrollen am vergangenen Wochenende hätten deutlich gemacht, wie nachlässig und unverantwortlich in einigen Teilen der Gastronomie mit den Bestimmungen umgegangen werde. Wer immer noch ohne Hygienekonzept arbeite und die Sperrstunde missachte, habe den Ernst der Lage nicht erkannt. Zusammen mit der Polizei wollen Kreis und Kommunen weitere Kontrollen vornehmen. Am Mittwoch sollen außerdem die im Landkreis geltenden Corona-Schutzvorschriften verschärft werden.

Coronavirus in Niedersachsen: Maskenpflicht gilt jetzt in Region Hannover in Unternehmen

Update vom 20. Oktober, 13.40 Uhr: Niedersachsen hat bereits angekündigt, dass strengere Corona-Regeln kommen werden. Aufgrund der steigenden Zahlen der Neuinfektionen führt die Region Hannover nun eine Maskenpflicht in Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen ein. Diese soll ab dem kommenden Donnerstag in Kraft treten. Sie gilt nicht für den Aufenthalt am eigenen Schreibtisch, wohl aber auf den Fluren und Treffpunkten wie der Küche, teilt eine Behörden-Sprecherin mit.

Die Region Hannover besteht aus 21 Gemeinden, die größte Gemeinde ist die Landeshauptstadt Hannover mit 543 000 Einwohnern. In Niedersachsen entscheiden über eine Maskenpflicht in Unternehmen laut Gesundheitsministerium in Hannover bislang die kommunalen Gesundheitsämter. Die Unternehmerverbände Niedersachsen begrüßten die Entscheidung. „Deutschland und Niedersachsen können weder für die Gesellschaft noch für die Wirtschaft einen neuen Lockdown gebrauchen“, sagte Hauptgeschäftsführer Volker Müller der Deutschen Presse-Agentur (DPA). „Ohne Impfstoff sind wir auf Abstand, Handhygiene und Mundnasenschutz angewiesen, um Schließungen zu verhindern. Daher halten wir Maske tragen in Unternehmen für sinnvoll.“

Die Region Hannover führt eine Maskenpflicht in Unternehmen ein. Am Donnerstag soll sie in Kraft treten.

Die Städte in Niedersachsen erhoffen sich zur Unterstützung der Gesundheitsämter Hilfe von der Bundeswehr. Derzeit prüfe das Land den Bedarf, sagte Thorsten Bullerdiek, Sprecher des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes, am Dienstag in Hannover. „Bei der Kontaktnachverfolgung macht es Sinn, Soldaten einzusetzen“, sagte Bullerdiek der DPA. Unter anderem hat Delmenhorst um Hilfe der Bundeswehr gebeten. Die Stadt ist derzeit besonders von Infektionen mit dem Coronavirus betroffen.

Der Landesverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) will rund 600 Helfer für die Corona-Kontaktnachverfolgung zur Verfügung stellen. 17 niedersächsische DRK-Kreisverbände hätten bereits Verträge mit ihren Landkreisen für eine dauerhafte Unterstützung geschlossen oder vereinbart, eine Reserve für ein Mobiles Kontaktnachverfolgungs-Team auf Abruf vorzuhalten. Die Kontaktnachverfolgung ist ein zentraler Baustein, um Infektionsketten zu unterbrechen und so das Risiko einer unkontrollierten Ausbreitung des Coronavirus zu minimieren, wie Niedersachsens Gesundheitsministerin Carola Reimann sagte. Dabei werden die Gesundheitsämter auch von Bundeswehrsoldaten unterstützt.

Corona-Zahlen in Niedersachsen steigen weiter

Update vom 20. Oktober, 09.58 Uhr: Die niedersächsische Landesregierung und die kommunalen Spitzenverbände habe gemeinsam mitgeteilt, dass der Schul- und Kita-Betrieb trotz der steigenden Corona-Zahlen in Niedersachsen weitergehen soll. Schließungen seien das „letzte denkbare Mittel“, Schulen und Kitas sollen „wenn irgend möglich offen bleiben“. Die bisherigen Schutzmaßnahmen hätten sich bewährt, die sollten aber regelmäßig gelüftet werden, heißt es in der Mitteilung. Die Schule geht in Niedersachsen am kommenden Montag nach den Herbstferien wieder los. Nach Möglichkeit soll noch in dieser Woche die Corona-Verordnung des Landes angepasst werden. So müsse nicht jede Kommune eine eigene erlassen und das Ziel seien zudem einheitliche und nachvollziehbare Regeln.

Das Niedersächsische Landesgesundheitsamt meldet einen erneuten Anstieg der Corona-Zahlen (Stand 20. Oktober, 9.00 Uhr). Im Vergleich zum Vortag gibt es 381 weitere Fälle, der Sieben-Tage-Inzidenzwert liegt damit bei 36,3.

Niedersachsen überschreitet ersten kritischen Sieben-Tage-Inzidenzwert

Meldung vom 19. Oktober: Hannover - Mit einem Sieben-Tage-Inzidenzwert von 35,1 liegt Niedersachsen noch unter der kritischen Marke von 50, aber bereits ab dem Überschreiten der 35 soll es zumindest in betroffenen Landkreisen, nicht aber landesweit - zu Einschränkungen kommen. Eine Verschärfung der Regeln ist jedoch entsprechend der Bund-Länder-Beschlüsse bereits vorgesehen, wie das Gesundheitsministerium mitteilt. Die Niedersachsen sollten sich daher auf Einschränkungen einstellen, um die zweite Corona-Welle in Schach zu halten.

„Der generelle Anstieg der Infektionszahlen ist wirklich besorgniserregend“, sagte Gesundheitsministerin Carola Reimann (SPD) am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur. Die Zahl der Ansteckungen steigt in Niedersachsen auch außerhalb der Hotspots. Überschreitet der regionale Inzidenzwert die 35, kommt es Verschärfungen in verschiedenen Bereichen.

Coronavirus in Niedersachsen: Bußgelder für fehlende Masken und andere Verstöße

„Wir werden die Sperrstunde, wie alle anderen Ergebnisse der Berliner Konferenz, in Niedersachsen Punkt für Punkt umsetzen und im Zweifel auch in die nötigen Gerichtsverfahren gehen“, sagte Ministerpräsident Stephan Weil im Interview der „Welt“. Wie beim Nachbarn Bremen soll es in regional gezielte Ausweitungen der Maskenpflicht im öffentlichen Raum geben, wie die Gesundheitsministerin Reimann mitteilte.

Das niedersächsische Delmenhorst ist zu einem Corona-Hotspot geworden und hat bundesweit einen der höchsten Inzidenzwerte. Niedersachsen plant, die Maskenpflicht insgesamt auszuweiten.

Zum Wochenende gab es nur in drei niedersächsischen Landkreisen eine Sperrstunde. Vechta, Cloppenburg und Grafschaft Bentheim setzten auf dieses Mittel. Neben der Ausweitung der Maskenpflicht wird es auch eine Ausweitung der Sperrstunden in der Gastronomie geben, hieß es vom Gesundheitsministerium.

Mit der erweiterten Maskenpflicht nehmen auch die Orte zu, an denen Verweigerer ein Bußgeld auferlegt bekommen können. Während das Vergehen in Bremen 50 Euro kostet, ist Niedersachsen strenger. Maskenverweigerer zahlen bis zu 150 Euro. Für andere Verstöße kann eine Höchstsumme von 25.000 Euro fällig werden.

Niedersachsens Corona-Regeln für öffentliche Veranstaltungen und private Zusammenkünfte

Aktuell geht das Land Niedersachsen davon aus, dass die Weihnachtmärkte stattfinden und demnach geplant werden können. In Bremen musste der Freipark hingegen bereits schließen. Für die Weihnachtsmärkte müssen jedoch Hygienekonzepte und Abstandsregeln eingehalten werden. Nichts Neues im Veranstaltungsbereich. Für Veranstaltungen mit sitzendem Publikum gilt eine Obergrenze der Teilnehmerzahl von 500. Diese ist unabhängig davon, ob die Veranstaltung drinnen oder draußen stattfindet.

Mit einem deutlich reduzierten Programm beginnt die Einkaufsmesse Infa. Es ist nach Veranstalterangaben die erste Messe, die seit dem Ausbruch der Corona-Krise wieder auf dem Messe-Gelände in Hannover stattfindet.

Bei Sport- und anderen Veranstaltungen, bei denen das Publikum teilweise stehend teilnimmt, dürfen es mit vorheriger Zulassung auch mehr werden. Für Treffen in Kirchen, Moscheen oder Synagogen hängt die Grenze der Teilnehmerzahl von den Kapazitäten der Räume ab. Demonstrationen im Freien können ohne Ausnahmegenehmigung stattfinden.

Feiern in gastronomischen Stätten sind auf eine Gästezahl von 100 Personen beschränkt. Je nach Uhrzeit gilt es auch Einschränkungen in Zusammenhang mit Alkohol zu beachten. Sollte die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche über die Werte 35 oder 50 steigen, werden diese Obergrenzen im betroffenen Kreis oder in der kreisfreien Stadt gesenkt. Private Feiern im Haus oder der Wohnung sind auf 25 Personen beschränkt. Wer draußen feiert, kann bis zu 50 Personen einladen. Ab einer regionalen Inzidenz von 35 sollen nur noch 15 statt 25 Menschen im privaten Raum zusammenkommen dürfen.

Im Bereich der allgemeinen Kontaktbestimmungen gilt derzeit noch in Niedersachsen, dass sich Gruppen von bis zu zehn Personen treffen und dabei auf den Mindestabstand von anderthalb Metern verzichten können. Bei Angehörigen zweier Haushalte kann die Gruppe auch größer sein, ohne dass der Abstand eingehalten werden muss. Mit den schärferen Regeln wird es laut Gesundheitsministerium auch wieder striktere Kontaktbeschränkungen geben.

Niedersachsens Ferien und das bereits wieder gekippte Beherbergungverbot

Das Beherbergungsverbot für Reisende aus deutschen Corona-Hotspots wurde vom niedersächsischen Oberverwaltungsgericht in einem Eilverfahren bereits für rechtswidrig erklärt und ausgesetzt. Auch die Einreise aus anderen Bundesländern ist nicht beschränkt. Tagestourismus ist möglich und es gelten keine Quarantänevorgaben für deutsche Risikogebiete.

In Niedersachsen sind die Kitas im Regelbetrieb für alle geöffnet. Die Schüler befinden sich derzeit noch bis zum 23. Oktober in den Herbstferien. Noch gelten die bekannten Regeln. Im Unterricht müssen keine Masken getragen werden, allerdings außerhalb, sofern die Abstandsregeln nicht eingehalten werden können. Innerhalb einer Kohorte, also einer festen Lerngruppe von bis zu 120 Kindern, gilt keine Maskenpflicht.

Rubriklistenbild: © Moritz Frankenberg / picture alliance / dpa

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