Regierung setzt auf 2G-Regel

Neue Corona-Verordnung: Niedersachsen setzt auf 2G-Regel

Zur Bekämpfung des Coronavirus greift Niedersachsen fortan auf die 2G-Regeln zurück. Dies hat Landeschef Stephan Weil (SPD) offiziell verkündet. Was nun gilt.

Hannover – Im Rahmen einer Regierungserklärung am Dienstag, 14. September 2021, hat Stephan Weil (SPD) das weitere Vorgehen Niedersachsens zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie verkündet. Der Ministerpräsident setzt dabei auf die 2G-Regel. Diese soll künftig in mehr Bereichen des nördlichen Bundeslandes angewendet werden.

Deutsches Land:Niedersachsen
Fläche:47.614 km²
Bevölkerung:7,982 Millionen (2019)
Hauptstadt:Hannover

2G-Regel in Niedersachsen: Restaurantbesuche nur noch für Corona-Geimpfte und Genesene möglich

Demnach soll die 2G-Regel, wie auch schon in Bremen, beispielsweise in der Gastronomie, im Bereich der Kultur oder beim Sport gelten. Der Zutritt wird nur noch den Menschen gewährt, die entweder vollständig gegen das Coronavirus geimpft oder von einer Infektion vollständig genesen sind.

Im Rahmen einer Regierungserklärung hat das Land Niedersachsen seine neuen Corona-Regeln vorgestellt. Fortan gilt die 2G-Regel, beispielsweise in der Gastronomie. Der Zutritt wird somit nur noch Geimpften und Genesenen gewährt. (kreiszeitung.de-Montage)

Wird die 2G-Regel in den entsprechenden Bereichen angewandt, sollen an diesen Orten sowohl die Maskenpflicht als auch das Abstandhalten wegfallen. Wie die dpa unter Berufung auf die Ausführungen Stephan Weils berichtet, sollen zudem Menschen unter 18 Jahren auch ohne Impfung oder Genesung Zutritt erhalten. Dies begründet die niedersächsische Regierung mit dem Fakt, dass schulpflichtige Kinder regelmäßig getestet werden.

Niedersachsens Corona-Leitfaden: Ministerpräsident Stephan Weil will verstärkt auf Krankenhauseinweisungen schauen

Die aktuelle Corona-Landesverordnung gilt noch bis zum 22. September. Somit wird erwartet, dass die Ausweitung der 2G-Regel zeitnah umgesetzt wird. Tritt diese Regelung in Niedersachsen offiziell in Kraft, reicht ein negativer Corona-Schnelltest nicht mehr aus, um beispielsweise ein Restaurant betreten zu dürfen.

Zudem hat Stephan Weil auch über den Corona-Leitfaden gesprochen, an dem sich seine Regierung orientiert. Die Krankenhauseinweisungen von Covid-19-Patienten sollen in Niedersachsen künftig eine größere bei der Bewertung der Pandemie spielen. Heißt konkret: Soll der Wechsel von einer Corona-Warnstufe in die nächste erfolgen, muss zunächst der entsprechende Leitwert beim Krankenhausindikator erreicht sein.

Bewertung der Corona-Lage: Auch Sieben-Tage-Inzidenz und Zahl der Corona-Patienten auf Intensivstationen wichtig

Das allein reicht jedoch nicht aus. Zusätzlich muss ein weiterer Indikator hinzukommen, um zur nächst-höheren Corona-Warnstufe wechseln zu können. Entscheidend sind in diesem konkreten Szenario entweder die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen oder aber die Zahl der Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen.

Die bereits bekannten Schwellwerte müssen jedoch auch dort überschritten werden, ehe eine Aktion vonseiten der niedersächsischen Regierung erfolgen kann. Auch die Inzidenzschwelle von einem Wert von 50 wird beibehalten. Wird dieser Wert überschritten, greift derzeit die 3G-Regel. Der Zutritt für bestimmte Bereiche des öffentlichen Lebens wird in diesem Fall nur Menschen gewährt, die geimpft, genesen oder negativ getestet sind.

Niedersachsen setzt Neuregelung vom Infektionsschutzgesetz des Bundes um – Datum des Inkrafttretens der 2G-Regel noch offen

Grundsätzlich will die Regierung Niedersachsens rund um Ministerpräsident Stephan Weil mit ihrem Vorgehen eine Neuregelung des Infektionsschutzgesetzes des Bundes umsetzen. Dieser hatte Anfang September die Krankenhauseinweisungen zum Leitindikator erklärt und den Ländern die Ausgestaltung im Einzelnen überlassen.

Wie Stephan Weil im Rahmen seiner Regierungserklärung verkündet hat, soll den Fraktionen am Mittwoch, 15. September, bereits ein neuer Verordnungsentwurf hinsichtlich der Corona-Regeln vorgelegt werden. Wann genau die 2G-Regel greift, ist derzeit jedoch noch offen. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Julian Stratenschulte/Arne Dedert/dpa

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Sauberhafte Zeiten: Vorwerk-Aktionssets mit gratis Extra sichern

Sauberhafte Zeiten: Vorwerk-Aktionssets mit gratis Extra sichern

Was Hobbyköche über die Schwarzwurzel wissen sollten

Was Hobbyköche über die Schwarzwurzel wissen sollten

Bin ich gegen Corona immun? Jetzt mit dem Corona-Antikörper-Selbsttest herausfinden

Bin ich gegen Corona immun? Jetzt mit dem Corona-Antikörper-Selbsttest herausfinden

Meistgelesene Artikel

Obszöne Rutsche auf Kinderspielplatz entsetzt: „Da fällt einem nix mehr ein“

Obszöne Rutsche auf Kinderspielplatz entsetzt: „Da fällt einem nix mehr ein“

Obszöne Rutsche auf Kinderspielplatz entsetzt: „Da fällt einem nix mehr ein“
„Traumatisiert“: Veganerin klagt KFC an – weil sie Fleisch gegessen hat

„Traumatisiert“: Veganerin klagt KFC an – weil sie Fleisch gegessen hat

„Traumatisiert“: Veganerin klagt KFC an – weil sie Fleisch gegessen hat
Brandgefährlich: Städte ziehen Elektro-Busse aus dem Verkehr

Brandgefährlich: Städte ziehen Elektro-Busse aus dem Verkehr

Brandgefährlich: Städte ziehen Elektro-Busse aus dem Verkehr
Ikea, Aldi und Co. ziehen den Stecker! Strom für Elektroautos nicht mehr gratis

Ikea, Aldi und Co. ziehen den Stecker! Strom für Elektroautos nicht mehr gratis

Ikea, Aldi und Co. ziehen den Stecker! Strom für Elektroautos nicht mehr gratis

Kommentare