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Wegen Corona-Patienten: Belastung der Kliniken in Niedersachsen steigt

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Von: Yannick Hanke

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Intensivpflegerinnen sind in Schutzkleidungen auf der Intensivstation einer Klinik mit der Versorgung von Corona-Patienten beschäftigt.
Die Belastung in Kliniken und Krankenhäusern, so auch in Niedersachsen, steigt nicht zuletzt durch die Zahl an Covid-19-Patienten. (Symbolbild) © Robert Michael/dpa

Patienten mit Corona bestimmen den Alltag von Kliniken und Krankenhäusern. Die Belastung ist hoch, Beschäftigte zudem krank oder in Quarantäne.

Hannover – Nicht zuletzt in Niedersachsen steigt die Zahl an Krankenhauspatienten, die mit dem Coronavirus infiziert sind, immer wieder an. Das führt zu einer enormen Belastung der Kliniken und Krankenhäuser, Intensivstationen stoßen an ihre Grenze. Schon auf den Normalstationen sei ein erhöhter Aufwand zu verzeichnen.

Kliniken in Niedersachsen mit hoher Belastung wegen Corona-Patienten

Denn die hohe Anzahl an Covid-19-Patienten bedeutet nämlich auch einen deutlich erhöhten Isolations- und damit Arbeitsaufwand. Schließlich wolle man auch den Anforderungen des Infektionsschutzes nachkommen, teilte laut Angaben der dpa ein Sprecher der Niedersächsischen Krankenhausgesellschaft in Hannover mit.

Und das würde auch unabhängig davon gelten, ob Covid-19 letztendlich die Hauptdiagnose sei. Denn „die Belastung für die Beschäftigten ist immens“. Zudem dürfe nicht außer Acht gelassen, dass die Zahl der Intensivpatienten mit Covid-19 auch wieder zu nehme.

Hohe Personalausfälle in Krankenhäusern durch Corona-bedingte Quarantäne – nicht nur in Niedersachsen

Doch das ist noch längst nicht alles. Denn gleichzeitig hätten auch noch krankheits- und quarantänebedingte Personalausfälle fast flächendeckend in den Kliniken zugenommen. Dadurch kämen die Krankenhäuser in weitere Bedrängnis. Wie es von der dpa heißt, verzeichneten bundesweit rund 90 Prozent der Kliniken höhere Personalausfälle wegen Erkrankungen, als es sonst zu dieser Jahreszeit im März üblich ist. Und das würde auch für Niedersachsen gelten.

Doch muss auch erwähnt werden, dass der Worst Case, also eine Überlastung des Gesundheitswesens in Deutschland, nicht unmittelbar bevorstehe. Dafür bemängelt die Krankenhausgesellschaft, dass die Politik die Kliniken im Unklaren über eine weiterhin notwendige wirtschaftliche Absicherung lasse.

Corona-Rettungsschirm für Krankenhäuser ausgelaufen – „erhebliche Erlösausfälle“ und „Verlust als Liquidität“ als Folge

„Aufgrund der coronabedingten Personalausfälle müssen die Krankenhäuser ihr Leistungsangebot einschränken, was erhebliche Erlösausfälle und einen Verlust an Liquidität nach sich zieht“, heißt es in diesem Fall. Zudem sei es unverständlich, dass der Corona-Rettungsschirm für die Krankenhäuser am Samstag, 19. März 2022, ausgelaufen sei. (mit Material der dpa) * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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