Corona-Pandemie

Niedersachsens Corona-Regeln an Schulen: Lockerungen geplant

Das Land Niedersachsen plant eine Impfkampagne für Schülern und Eltern. Unterdessen steigen die Corona-Infektionen erneut.

Hannover/Bremen – Das Land Niedersachsen plant aktuell die nächsten Lockerungsschritte an Schulen im Land. So könnte laut Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) nach den Herbstferien die Maskenpflicht für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen drei und vier abgeschafft werden. Dies bestätigte Tonne gegenüber der Neuen Osnabrücker Zeitung. Bei den Klassen eins und zwei ist dies bereits so. Das geht aus der neuen Coronaverordnung des Landes Niedersachsen hervor, die am kommenden Donnerstag, 23. September 2021 in Kraft treten soll.

Bundesland:Niedersachsen
Fläche:47.709,82 Quadratkilometer
Einwohner:8.003.421 (Stand: 31. Dezember 2020)
Regierungschef:Stephan Weil (SPD)
zuständiger Kultusminister:Grant Hendrik Tonne (SPD)
zuständige Sozialministerin:Daniela Behrens

Darüber hinaus ist nach der Schließung der Impfzentren eine Impfkampagne an den Schulen nach den Herbstferien geplant. Wie es in dem Bericht heißt, haben sich Tonne und Sozialministerin Daniela Behrens (SPD) darauf verständigt. Auch Eltern könnten sich dann vor Ort impfen lassen. Bis jetzt sind rund 50 Prozent der über 12-Jährigen erstgeimpft.

Corona-Lockerungen an Niedersachsens Schulen geplant: Keine Masken mehr in Klassen drei und vier

Unterdessen hat sich das Infektionsgeschehen mit Covid-19 in Niedersachsen wieder leicht verstärkt. Nach Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) vom Montagmorgen stieg die Sieben-Tage-Inzidenz auf 58,6 – so viele Menschen pro 100.000 Einwohner steckten sich binnen einer Woche neu mit dem Virus an. Am Sonntag hatte der Wert bei 58,3 gelegen. Es wurden landesweit 211 neue Fälle im Vergleich zum Vortag gemeldet. Zudem wurden zwei Todesfälle neu registriert, die Gesamtzahl erhöhte sich damit auf 5911.

In Bremen, wo aktuell die 2G-Regel in der Gastronomie diskutiert wird, stieg die Sieben-Tage-Inzidenz am Montag auf 110,9 nach 104,8 einen Tag zuvor. Das kleinste Bundesland hat damit weiter den höchsten Wert unter allen Bundesländern – vor Baden-Württemberg und Bayern. Weitere Todesfälle gab es nicht.

Nach den Klassen eins und zwei könnte bald auch in den Klassen drei und vier an den Schulen die Maskenpflicht in Niedersachsen fallen. (Symbolbild)

Die Inzidenz der in Krankenhäusern behandelten Covid-19-Patientinnen und -Patienten in Niedersachsen sank am Montag leicht auf 4,6 – nach 4,7 am Vortag. Die Intensivbetten-Belegung mit Covid-19-Kranken ging von 5,7 Prozent auf 5,4 Prozent zurück. Hier bleibt der Schwellenwert von fünf Prozent für die erste Warnstufe weiterhin überschritten. Weitere Schwellenwerte sind zehn Prozent und 20 Prozent.

Infektionsgeschehen in Niedersachsen und Bremen nimmt zu: Inzidenz in Bremen deutlich über 100

Im Land Niedersachsen gibt es aktuell ein Corona-Warnstufensystem mit drei Kategorien. Wenn in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt mindestens fünf Tage lang die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen den Wert 50 überschreitet, sind zum Beispiel Innengastronomie, Friseure oder Fitnessstudios in der Regel nur noch für Geimpfte, Genesene und Getestete (3G) zugänglich.

Weiter ausschlaggebend sind die Zahlen der Menschen mit Covid-19 in Krankenhäusern im landesweiten Durchschnitt sowie die Belegung der Intensivbetten mit Covid-19-Patienten. Werden in mindestens zwei der drei Kategorien Schwellenwerte erreicht, können die Kommunen eine Warnstufe per Allgemeinverfügung feststellen. (Mit Material der dpa) * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Peter Kneffel/dpa

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