Verdi spricht von massiven Streikauswirkungen in Briefzentren

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Symbolbild

Pattensen/Hannover - Mehr als 600 Beschäftigte haben laut Verdi-Angaben in den Briefzentren Niedersachsens und Bremens mit dem unbefristeten Streik bei der Post begonnen.

In der Nacht zum Dienstag habe der Ausstand neben Celle, Braunschweig, Göttingen, Osnabrück, Oldenburg und Bremen auch die XXL-Niederlassung in Pattensen in der Region Hannover getroffen. Verteilzentren dieser Größe hat die Post laut Verdi bundesweit nur acht. „Es gibt erhebliche Rückstände bei den Sendungen, der Betrieb läuft auf absoluter Sparflamme“, sagte der Verdi-Fachbereichsleiter Jürgen Wolf am Dienstagmittag.

Die Streikteilnahme in den Zentren habe nachts bei „95 Prozent plus X“ gelegen. Die Gegenbemühungen der Post mit Verwaltungskräften laufe weitgehend ins Leere. „Die haben bei weiten nicht die Kraft und das Handling“, sagte Wolf. Außerdem bleibe deren Arbeit ja auch anderswo liegen. „Auf Dauer wird der Arbeitgeber das nicht durchhalten.“ Die Gewerkschaft will von Tag zu Tag weitere Betriebsbereiche in den Arbeitskampf einzubeziehen und so den Druck erhöhen.

Briefempfänger spüren nach Unternehmensangaben noch nicht allzu dramatische Folgen. So führe der Ausstand bisher dazu, dass rund 7 Millionen Briefe oder 11 Prozent aller Sendungen die Empfänger einen Tag später erreichen. Verdi kämpft in dem laufenden Tarifstreit vor allem um die Bezahlung und Arbeitsbedingungen in 49 neu gegründeten Regionalgesellschaften.
dpa

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