Niedersachsen und Bremen

Bund gibt Immobilien für mehr als 10.000 Flüchtlinge

Hannover - Die Länder Bremen und Niedersachsen sowie Kommunen und Landkreise in Niedersachsen haben seit 2014 vom Bund Immobilien zur Unterbringung von mehr als 10 000 Flüchtlingen bekommen. Das geht aus einer Aufstellung des Bundesamtes für Immobilienaufgaben hervor, die der dpa vorliegt.

Bei insgesamt 65 Immobilien sei bislang eine Einigung erzielt worden, bei 28 dauert der Liste zufolge das Prüfverfahren noch an. Darunter sind frühere deutsche und britische Kasernen, aber auch nicht mehr genutzte Gebäude anderer Behörden. Bundesweit sind 154 600 Unterbringungsplätze geschaffen worden.

Zu den größten Liegenschaften gehören die Lützow-Kaserne in Schwanewede, die 1244 Asylbewerber aufnehmen kann und das ehemalige Truppenlager in Ehra-Lessien mit 1200 Plätzen. In der Hamelner Linsingen-Kaserne wurde Platz für 1000 Menschen geschaffen. Große Kapazitäten entstanden auch in der ehemaligen Schlieffen-Kaserne in Lüneburg mit 700 Plätzen, der früheren Prince-Rupert-School in Rinteln mit 600 Plätzen oder auch in früheren Kasernen in Aurich und Cuxhaven (jeweils 800 Plätze).

Rubriklistenbild: © dpa

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