Althusmann: „Jetzt kümmern wir uns um die Kommunalwahl“

Busemann will nicht CDU-Spitzenkandidat für Landtagswahl werden

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Busemann will nicht CDU-Spitzenkandidat für Landtagswahl werden

Hannover - Niedersachsens Landtagspräsident Bernd Busemann will nicht CDU-Spitzenkandidat für die nächste Landtagswahl werden. Das erklärte der 64-Jährige am Freitag in Hannover.

Eine Kandidatur von Bernd Althusmann wertete Busemann als aussichtsreich.

Damit könnte der Weg für den früheren Kultusminister Bernd Althusmann (49) frei werden, obwohl mit Fraktionschef Björn Thümler ein weiterer Spitzenpolitiker Ambitionen auf das Amt angemeldet hat.  Busemann sagte: "Ich stehe für eine Spitzenkandidatur nicht zur Verfügung." Auch das Amt des CDU-Landesvorsitzenden strebe er nicht an. Eine Kandidatur von Althusmann wertete Busemann als aussichtsreich. Althusmann selbst sagte am Freitag zu den Spekulationen, nun laufe alles auf ihn als CDU-Spitzenkandidaten heraus: „Es bleibt beim Fahrplan. So spannend auch Personalfragen sein mögen: Jetzt kümmern wir uns um die Kommunalwahl." 

David McAllister

Beim einem Parteitag Ende November will die niedersächsische CDU einen neuen Landesvorsitzenden als Nachfolger des langjährigen Chefs David McAllister wählen. McAllister war nach knappen Niederlage der Union bei der Landtagswahl 2013 in die Europapolitik gewechselt. Der neue Landesvorsitzende könnte dann auch der Herausforderer von Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) bei der nächsten Landtagswahl werden, die voraussichtlich Anfang 2018 stattfindet. 

Das CDU-Präsidium, dem auch Busemann angehört, will nach den Kommunalwahlen das weitere Vorgehen bestimmen und eine Art Vornominierung vornehmen. „Es kann natürlich sein, dass der Vorschlag dann lautet: Bernd Althusmann. Wenn es denn so kommt, hat Bernd Althusmann meine vollen Unterstützung", sagte Busemann. Althusmann habe außerordentliche Sachkompetenz und Durchsetzungskraft, meinte der CDU-Politiker, der erneut als Landtagsabgeordneter kandidieren will. Er betonte aber zugleich, dass Ämter innerhalb der CDU nicht per Geheimabsprachen vergeben würden. „Diese Dinge sind keine Frage von Deals", erklärte Busemann.

dpa

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