Bauern fordern Stopp der Niedrigpreise für Lebensmittel

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Gegen Schleuderpreise für Lebensmittel sind in ganz Deutschland Landwirte auf die Straße gegangen.

Berlin/Hannover - Die deutschen Landwirte appellieren an Verbraucher und Supermärkte, den Trend zu Niedrigpreisen für Lebensmittel zu stoppen.

„Derzeit kommt beim Bauern immer weniger an, so dass zahlreiche Betriebe um ihre Existenz bangen müssen“, sagte Bauernpräsident Joachim Rukwied zu einem bundesweiten Aktionstag am Mittwoch in Berlin. Auch an zahlreichen Orten in Niedersachsen gab es Protestaktionen. Ein höherer Anteil am Ladenpreis etwa für Milch sei nötig. Dafür könnten Molkereien gemeinsam ein stärkeres Gegengewicht bilden, um mit Handelsketten auf Augenhöhe über die Preise zu verhandeln.

Angesichts stark gesunkener Weltmarktpreise auch für Schweinefleisch und Getreide sind die Einkommen vieler Höfe drastisch eingebrochen. Nach Angaben des Landvolks Niedersachsen gab es Proteste unter anderem in Ostfriesland und in den Landkreisen Hildesheim und Wesermarsch. „Zu den derzeitigen Preisen können unsere Landwirte nicht überleben“, sagte Landvolkpräsident Werner Hilse.
dpa

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