249 Bauern beantragen Tierschutzprämien für Schweine und Hennen

Hannover - 249 niedersächsische Landwirte haben beim Agrarministerium Anträge für die neue Tierschutzprämie eingereicht. Dies teilte das Ministerium am Mittwoch in Hannover mit.

Die Zahlen seien „ein deutliches Signal, dass unsere Landwirte sich für mehr Tierschutz einsetzen wollen“, sagte Agrarminister Christian Meyer (Grüne). Zuvor hatte die „Neue Osnabrücker Zeitung“ über die Anträge berichtet. Demnach könnten rund 600 000 Legehennen und weit mehr als 115 000 Mastschweine von den Zuschüssen profitieren. Denn bei ihnen würden dann weder Schwänze kupiert noch Schnäbel abgeschnitten.

Die bei einigen Agrarverbänden und der Opposition nicht unumstrittene Prämie sieht Zahlungen von 1,70 Euro pro nicht gekürztem Schnabel und 16,50 Euro für jedes Schwein vor, das seinen Ringelschwanz behalten darf. Ob die Anträge alle genehmigt werden, ist nach Angaben des Ministeriums aber noch offen. Nur wer die Bedingungen erfüllt, erhält das Geld, welches das Land aus dem EU-Fördertopf ELER weitergibt.

Bis 2020 stehen für beide Maßnahmen 28 Millionen Euro bereit. Landwirte kupieren die Schwänze und Schnäbel, um zu verhindern, dass sich die Tiere gegenseitig verletzen. Eigentlich ist das Schwänzekupieren EU-weit schon seit 2001 verboten, es wird von den Behörden streng genommen nur noch als Ausnahme geduldet.
dpa

Rubriklistenbild: © dpa/dpaweb

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