Badeverbot an drei Nordseestränden

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Symbolbild

Aurich - Wegen Bakterienbelastung haben die Behörden an drei niedersächsischen Nordseestränden Badeverbot ausgesprochen.

Wegen Bakterienbelastung haben die Behörden an drei niedersächsischen Nordseestränden Badeverbot ausgesprochen. Es handelt sich um die Strände Bensersiel bei Esens, Dornumersiel im Kreis Aurich und um einen Küstenabschnitt bei Horumersiel am Hafen Wangersiel, teilte das niedersächsische Landesgesundheitsamt am Donnerstag in Aurich mit. An den Stränden seien erhöhte Werte von Darmbakterien (Escherichia coli) festgestellt worden. Dadurch können Magen-Darm-Krankheiten ausgelöst werden. Das Badeverbot besteht zunächst bis zum Samstag.

Das Badeverbot bei Horumersiel betreffe nur eine wenige Quadratmeter große Badestelle, sagte der stellvertretende Geschäftsführer der Wangerland Touristik, Friedo Gerdes. Sie wäre ohnehin erst zum Wochenende freigegeben worden. „Derzeit dürften 4500 bis 5000 Gäste hier sein“, sagte er.

Der Strand bei Dornumersiel ist gut 400 Meter lang, sagte der Aufsichtsratsvorsitzende der Tourismus GmbH der Gemeinde Dornum, Bernd Haseborg. „Es dürften davon gut 500 Gäste betroffen sein.“ Der Strand in Bensersiel ist gut einen Kilometer lang. Wie viele Gäste derzeit dort seien, lasse sich schwer sagen, sagte eine Sprecherin des Tourismusbetriebs Esens-Bensersiel.

Die Experten gehen davon aus, dass sich die Werte schnell wieder normalisieren werden. „Dass Badestrände gesperrt werden, ist für die Küste relativ ungewöhnlich, da haben wir in der Regel sehr sauberes Wasser“, sagte Katrin Luden vom Landesgesundheitsamt Aurich. Im Binnenland sind derzeit zwei Badeseen wegen Blaualgen mit Badeverbot belegt: Der Laascher See in der Elbtalaue  und der Helensee Großenkneten.

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