Europaweite Kontrolle

Acht Fälle von Menschenhandel bei Rotlicht-Razzia aufgedeckt

Hannover - Bei einer landesweiten Rotlicht-Razzia haben Fahnder in Niedersachsen acht Fälle von mutmaßlichem Menschenhandel aufgedeckt. Bei der Überprüfung von 446 Prostituierten am vergangenen Mittwoch seien sieben Frauen unter 21 Jahren angetroffen worden, von denen die überwiegende Zahl aus Nigeria stammte, teilte das Landeskriminalamt (LKA) am Montag mit.

Unterhalb der Altersgrenze von 21 Jahren gehe das Strafgesetzbuch auch ohne weitere Anhaltspunkte von Menschenhandel aus. Außerdem wurde eine weitere Prostituierte kontrolliert, bei der sich der Verdacht des Menschenhandels und der Zwangsprostitution ergab. 

Bei der Aktion im Zuge einer europaweiten Kontrolle zur Bekämpfung des Menschenhandels wurden etliche weitere arbeits-, gewerbe- und steuerrechtlicher Verstöße festgestellt. Die Hälfte der kontrollierten Prostituierten stammte aus Rumänien und Bulgarien. Weitere Herkunftsländer waren Ungarn, Lettland, Litauen, Polen, Russland, Thailand, die Dominikanischen Republik und Deutschland. 227 Örtlichkeiten wurden überprüft.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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