Polizeireiter in der Lüneburger Heide unterwegs

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Die beiden Polizeikommissarinnen Konstanze Brinckmann (l) auf ihren Pferd Harlekin und Sonja Bosse auf ihren Pferd Geronimo reiten nahe Niederhaverbeck (Niedersachsen) im Naturschutzpark "Lüneburger Heide" durch die Heidelandschaft.

Niederhaverbeck - Hoch zu Ross patrouillieren in der Lüneburger Heide seit Donnerstag wieder die Polizeireiter. Sie sollen bis zum 6. Oktober auf ein angemessenes Verhalten der Besucher im Naturschutzpark achten und verirrten Wanderern helfen.

Der Einsatz der Reiter hat eine lange Tradition. Seit den 1950er Jahre werden während der Heideblüte Saison-Reiter zum Schutz der Natur abgeordnet. Die Beamten werden von der Johanniter-Reiterstaffel und ehrenamtlichen Naturwächtern unterstützt. Jedes Jahr zieht es zur Heideblüte etwa 1,5 Millionen Besucher in das rund 230 Quadratkilometer große Naturschutzgebiet.

Die Polizeireiter haben unter anderem ein Auge darauf, dass Wanderer ihre Hunde anleinen und nicht abseits der öffentlichen Wege in die Heide laufen. Auch wird geschaut, dass niemand mit dem Auto in das Naturschutzgebiet hereinfährt.

Außerdem halten die berittenen Beamten Ausschau nach Ausflüglern, die sich übernommen oder verletzt haben und Hilfe brauchen. Untergebracht sind die Polizeireiter in Wilsede, von wo aus sie mit ihren Pferden aufbrechen. Für die Beamten, die ansonsten eher bei Demonstrationen, Fußballspielen oder auf Schützenfesten unterwegs sind, ist der Einsatz in der Heide eine willkommene Abwechslung. Am Donnerstag starteten die Polizeikommissarinnen Sonja Bosse und Konstanze Brinckmann auf ihren Pferden Geronimo und Harlekin ihren Dienst.

dpa

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