Neues Besucherzentrum im Unesco-Welterbe Fagus-Werk eröffnet

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Eröffnung des Unesco-Besucherzentrums Fagus-Werk.

Alfeld - Oft sind Weltkulturerbe rein historische Orte. ImFagus-Werk in Alfeld wird noch immer gearbeitet. Trotzdem kommen Besucher nicht zu kurz. Mehr Angebote kommen hinzu.

Gäste des Fagus-Werkes können sich künftig an interaktiven Videowänden über das Unesco-Weltkulturerbe informieren. Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) eröffnete am Samstag ein neues Besucherzentrum in Alfeld (Landkreis Hildesheim), wie seine Sprecherin sagte. Die Ausstellung befindet sich im historischen Kohle- und Spänehaus der Fabrik.

Das Fagus-Werk war 1911 der erste Auftrag des später weltberühmten Architekten und Bauhaus-Gründers Walter Gropius. Es wurde 2011 von der Unesco als Weltkulturerbe ausgezeichnet. Die Fabrik rund 50 Kilometer südlich von Hannover gilt mit ihren klaren Formen und großen Glasfronten als Schlüsselbau der Moderne. Noch heute werden dort Schuhleisten produziert. Allerdings nicht mehr aus „Fagus“, dem lateinischen Wort für „Buche“, sondern inzwischen aus Kunststoff.

Im Besucherzentrum zeigen moderne Medienstationen Geschichte und Gegenwart der Fabrik. Es wird vom Verein der Freunde und Förderer des Unesco-Weltkulturerbes Fagus-Werk betrieben. Das zeige „die starke Verbundenheit und Identifikation der Menschen in der Region mit ihrer Welterbestätte“, sagte der Vorsitzende des Vereins, Karl-Heinz Duwe. Gäste können auch Werksführungen machen und das Außengelände mit einemAudioguide erkunden.

Am Sonntag findet der Welterbetag statt, an dem die Unesco die besonderen Orte erlebbar machen und das Interesse an Kultur wecken will. Das zentrale Motto lautet „Unesco-Welterbe verbindet.“ Neben dem Fagus-Werk gibt es in Niedersachsen und Bremen noch weitere Welterbe der Unesco. So erhielt bereits vor 30Jahren der Dom mit seinem Domschatz und die Michaeliskirche in Hildesheim die Auszeichnung. Seit 2004 darf sich das Bremer Rathaus und die Rolandstatue Welterbe nennen.

dpa

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