Nachfrage weiterhin groß 

Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge zieht Bilanz

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Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge

Hannover - Nach zehn Jahren Bestehen zieht das Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge in Niedersachsen am Freitag Bilanz.

Zum ersten Mal hat der Verein dafür Gesprächspartner aus Behörden und Mitarbeiter aus dem Sozial- und Gesundheitsbereich zu einer Tagung nach Hannover eingeladen. Sozialministerin Cornelia Rundt redet ebenfalls. 

Die Nachfrage von Flüchtlingen nach Therapien sei weiterhin groß, sagte der Sprecher des Netzwerkes, Armin Wühle. 2016 behandelten die Therapeuten des Vereins 917 Patienten, 35 Prozent mehr als noch 2015.

Um der Nachfrage gerecht zu werden, hat der Verein neben der Arbeit im Psychosozialen Zentrum in Hannover im vergangenen Jahr auch Angebote an anderen Standorten in Niedersachsen geschaffen. Traumatisierte Flüchtlinge werden auch in Göttingen, Celle, Cuxhaven und Osnabrück betreut. 

dpa

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