Arbeit „erheblich erschwert“

Polizei klagt nach Unfall auf A30 über fehlende Rettungsgasse

Salzbergen - Nach einem Unfall auf der A30 haben zahlreiche Autofahrer nicht die vorgeschriebene Rettungsgasse gebildet und damit die Rettungskräfte behindert.

Die Arbeit von Sanitätern und Polizei sei „erheblich erschwert“ worden, weil die Autofahrer auf einer Strecke von mehreren hundert Metern nicht zur Seite gefahren seien, berichtete die Polizei am Sonntag. Die als erste am Unfallort eintreffenden Beamten sprachen von „katastrophalen Zuständen“.

Bei dem Unfall am Autobahnkreuz Schüttorf (Grafschaft Bentheim) war am Samstag eine 79-Jährige, die bei der Auffahrt auf die A30 einen Sattelzug übersehen hatte und mit ihm zusammengestoßen war, schwer verletzt worden. Ein Sanitäter, der zufällig in der Nähe war, und vier weitere Autofahrer zogen die Frau aus dem Auto, ehe die Rettungskräfte die Versorgung übernehmen konnten.

Bei einer Staubildung sind Autofahrer generell verpflichtet, eine Rettungsgasse zu bilden - nicht erst, wenn das Martinshorn ertönt. Es drohen hohe Bußgelder.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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