Vechta feiert Stoppelmarkt: 66 Wagen- und Fußgruppen ziehen durch die Stadt

Nach dem Umzug kommt die große Party

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Die Queen winkt dem Stoppelmarktsvolk zu: Der Motivwagen der Elmelager zog die Blicke des Publikums auf sich. 

Vechta - Von Lars Chowanietz. An diesem Wochenende werden Tausende Besucher beim Vechtaer Stoppelmarkt erwartet. Los ging es am Donnerstag mit einem Umzug, bei dem die Spredaer Wagenbauer ihr Programm eiskalt durchzogen.

Wortwörtlich: Auf ihrem Motivwagen demonstrierten die Spredaer bei kühlen 13 Grad und leichtem Regen, dass die Außendusche auf ihrem Campingplatz wirklich funktioniert. Einer der Akteure schob sich vor den Augen des Publikums am Straßenrand schon kurz nach dem Start des Umzugs auf der großen Straße zum ersten Mal unter den kalten Wasserstrahl.

Die Spredaer gehörten mit ihrem Wagen nebst mehrerer kleiner Beiwagen – ein mobiler Campingsupermarkt und Fahrradwohnmobil – zu den kreativsten Gruppen des diesjährigen Stoppelmarktauftakts. Insgesamt waren es 66 Gruppen, die sich zu Fuß, mit dem Auto, auf Fahrrädern oder auf einem der eigens gebauten Festwagen zum Stoppelmarkt bewegten, um schon auf der Straße zu feiern und die Eröffnung auf der Westerheide zu erleben.

Um 18.18 Uhr gab Vechtas Bürgermeister Helmut Gels zusammen mit seinem Ehrengast, dem Lohner Bürgermeister Tobias Gerdesmeyer, den Startschuss für das diesjährige Volksfest (wir berichteten kurz). Tausende Umzugsaktive und Zuschauer, die das Schmuddelwetter nicht schrecken konnte, zog es am Abend auf das Gelände.

Aber auch der Umzug hatte schon einiges zu bieten. Wieder zeigten vor allem auch die Akteure der Volksfeste Bakum und Langförden – wie auch die Spredaer – originelle Verkleidungen und Wagen. Die Elmelager etwa kamen unter dem Motto „90 Jahre Queen Elisabeth“ mit der gesamten, erhaben winkenden Königsfamilie, Soldaten mit Papp-Bärenfellmütze und Pappmaschee-Kanone. Und da waren auch die Büscheler, die sich mit ihrer fahrbaren Boxbude, Kommentator und Kämpfen im nachgebauten Ring den Applaus vom Publikum holten.

Die Clique Kirsch sorgte mit ihrem großen Piratenschiff und Konfetti-Kanone für Aufsehen. Die Gymnasiasten der Justus-von-Liebig Schule brachten mit ihrem Wagen und bunten Kostümen die afrikanische Savanne auf die Große Straße. Die Junge Union holte sich für ihr Motto „Ghost-Busters – macht dem AFD-Spuk ein Ende“ Unterstützung von Kino-Betreiber Gunnar Schäfers Geisterjäger-Fußgruppe. Sie waren in Verkleidung und mit einem Nachbau des Ectomobils aus den Filmen unterwegs.

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