Hunderte Polizei- und Feuerwehr-Einsätze

Nach Sturmtief Eberhard: Einzelne Zugausfälle in Niedersachsen und Bremen

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Das Sturmtief Eberhard sorgte, wie hier in Essen, für zahlreiche Ausfälle. In Osnabrück wurden Schlafzüge bereitgestellt.

Sturmtief „Eberhard ist am Sonntag über Deutschland gezogen und hat für zahlreiche Schäden sowie für Hunderte Einsätze bei Polizei und Feuerwehr in Niedersachsen gesorgt. Auch der Zugverkehr in Norddeutschland ist von den Auswirkungen betroffen.

Hannover/Bremen - Nach dem Sturmtief „Eberhard“ müssen Bahnfahrer in Niedersachsen und Bremen auch am Montag noch Geduld mitbringen. Es könne weiter zu Verspätungen und Zugausfällen kommen. „Die Lage hat sich aber deutlich entspannt“, sagte eine Bahn-Sprecherin am Montagmorgen. 

Besonders Fernverkehrsverbindungen von Süden nach Norden könnten noch vereinzelt ausfallen. Wie viele Verbindungen aktuell betroffen sind, sei unklar. Reisende sollten sich vorab informieren, ob ihr Zug wie angekündigt fahre.

Hunderte Bahn-Mitarbeiter räumen Zugstrecken frei

Auch Regionalbahnen waren vom Sturm betroffen: Die Nordwestbahn-Linien von Paderborn nach Kreiensen sowie von Ottbergen nach Göttingen waren am Sonntagabend ausgefallen. 

In Osnabrück hatte die Bahn für gestrandete Reisende Züge zum Schlafen bereit gestellt. Diese Schlafzüge seien mittlerweile wieder im regulären Einsatz, sagte die Sprecherin. Hunderte Bahn-Mitarbeiter zogen am Morgen los und begannen, Zugstrecken von umgestürzten Bäumen und Gestrüpp zu befreien.

Sturmtief sorgt für hunderte Einsätze in Niedersachsen

Das Sturmtief „Eberhard" hat in Niedersachsen für Hunderte Einsätze bei Polizei und Feuerwehr gesorgt. Besonders betroffen war der Landkreis Göttingen, dort rückten die Einsatzkräfte mehr als 220-mal aus, wie die Polizei am Montag mitteilte. Verletzt wurde bei dem Sturm niemand.

Zwanzig Straßen waren am Montagmorgen im Landkreis Göttingen gesperrt, weil Bäume umgestürzt waren. „Alles was nicht niet- und nagelfest war, ist hier durch die Luft geflogen", sagte ein Sprecher.

Die Autobahn 7 musste am Sonntagabend für rund drei Stunden bei Hann. Münden gesperrt werden, nachdem ein Baum auf die Fahrbahn gestürzt war. Der Verkehr habe sich in Richtung Süden auf zeitweise acht Kilometer gestaut, teilte der Sprecher mit.

Im restlichen Niedersachsen blieb es nachts ruhiger

Im restlichen Niedersachsen ist es in der Nacht ruhiger geblieben. In Braunschweig habe es 14 Einsätze gegeben. Im Landkreis Osnabrück wurde die Feuerwehr elf Mal alarmiert: Autos waren wegen Glätte von der Straße abgekommen. Auch dort wurde niemand verletzt.

dpa

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