52-Jähriger wohl krank

Polizist schießt auf Mann - Umstände noch unklar

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Am Mittwoch hat ein Polizist in Hannover auf einen 52-Jährigen geschossen. Die Umstände sind noch unklar.

Hannover - Nach dem Schuss eines Polizeibeamten auf einen offensichtlich psychisch kranken Angreifer in Hannover sind die näheren Umstände noch unklar. Der am Mittwochnachmittag angeschossene 52-Jährige befindet sich schwer verletzt in einer Klinik.

Der bei dem Vorfall leicht verletzte 30 Jahre alte Beamte habe einen Anwalt hinzugezogen, sagte Oberstaatsanwalt Thomas Klinge am Donnerstag. Eine bei dem Gerangel in einem Treppenhaus ebenfalls anwesende 23-jährige Kollegin des Beamten stehe derart unter Schock, dass sie noch nicht befragt werden konnte.

Der 52-Jährige hatte erst Mitarbeiter des Johanniter-Hilfsdienstes, die ihn mit Essen versorgen, bedroht. Sie riefen daraufhin die Polizei. Vor dem Mehrfamilienhaus habe er danach Messtechniker bedroht, ehe dann die gerufenen Polizisten im Treppenhaus auf den Mann trafen. Er war mit Messern bewaffnet.

Nachdem der 52-Jährige den Beamten mit einem der Messer verletzt hatte, gab dieser einen Schuss ab. Nachbarn erzählten der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" von psychischen Problemen des Mannes. Er habe sich von Außerirdischen verfolgt gefühlt und sei bereits mehrfach in psychiatrischen Kliniken gewesen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft ist der Mann nicht vorbestraft.

dpa

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