Problem in Niedersachsen

Junge Liberale fordern neue Gesprächskultur zwischen Parteien

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Lars Alt fordert eine neue Gesprächskultur zwischen den politischen Parteien in Niedersachsen.

Hannover - Der Landesvorsitzende der Jungen Liberalen, Lars Alt, hat eine neue Gesprächskultur zwischen den Parteien in Niedersachsen gefordert. „Ich glaube, wir müssen anfangen, neue Brücken zu bauen“, erklärte Alt am Samstag vor dem Landeskongress der Jungliberalen in Hannover laut vorab verbreitetem Redemanuskript.

Das größte Problem in Niedersachsen sei das Miteinander der Parteien: Die Grüne hätten FDP und CDU vor der Wahl als „Hetzer“ und „Menschenfeinde“ bezeichnet, während die FDP das Verhalten des Ministerpräsidenten nach der Wahl als „heranwanzen“ herabgewürdigt habe. 

Rot-Grün habe vor der Wahl jeden Gesprächsfaden verweigert, die FDP nach der Wahl. „Beides bringt Niedersachsen langfristig nicht voran“, sagte Alt. Alle Parteien sollten in den kommenden fünf Jahren neue Gesprächsfäden knüpfen, um den „Reformstau“ im Land zu beseitigen.

Alt kritisierte den Ausschluss einer Ampelkoalition durch die FDP vor der Wahl. Das habe der Partei jede Chance zur Gestaltung genommen. Künftig sollte nur noch der Landesparteitag als höchstes Beschlussgremium der Partei Koalitionsentscheidungen treffen dürfen.

dpa

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