Gericht sieht keine Wiederholungsgefahr

23-Jähriger erhält mildere Strafe nach Geldautomaten-Sprengung

Osnabrück - Im Berufungsprozess um eine Geldautomaten-Sprengung im emsländischen Meppen ist ein 23-Jähriger aus den Niederlanden zu drei Jahren und zwei Monaten Gefängnis verurteilt worden.

Die Strafe sei im Vergleich zum ersten Prozess etwas abgemildert worden, teilte das Landgericht Osnabrück am Dienstag mit. Das Amtsgericht Meppen hatte den Mann im Juni zu einer vierjährigen Freiheitsstrafe verurteilt und dies mit der Schwere der Sprengung begründet. 

Die Osnabrücker Richter stuften dagegen am Dienstag eine Wiederholungsgefahr als eher unwahrscheinlich ein. Der Angeklagte sitzt derzeit nicht mehr in Untersuchungshaft, sondern lebt wieder in den Niederlanden. 

Auf seine Spur waren die Ermittler gekommen, weil er und seine mutmaßlichen Komplizen nach dem Raub am 9. März einen Autounfall hatten. Dabei starb der eine mutmaßliche Mittäter, der andere wurde schwer verletzt. Im Wagen wurden 155.000 Euro in bar gefunden.

dpa

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