Behörden raten: Kontakt zu Tieren meiden

Niedersachsen: Erneut Fledermaus mit Tollwut gefunden

Adendorf - Zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage ist bei einer Fledermaus in Niedersachsen das Tollwut-Virus nachgewiesen worden. Die Breitflügelfledermaus wurde in Adendorf entdeckt, wie ein Sprecher des Landkreises Lüneburg mitteilte.

Der Kreis warne deshalb vor dem Kontakt mit Fledermäusen. Erkrankte Tiere würden häufig am Tage in der Nähe von Häusern aufgefunden, hieß es weiter. „Die eigentlich nachtaktiven Tiere zeigen dann ein unnatürliches Verhalten, beispielsweise attackieren sie nahegelegene Gegenstände, haben Orientierungsschwierigkeiten, Schluckbeschwerden oder Lähmungserscheinungen und sind deshalb flugunfähig“, erklärte Amtsveterinärin Julia Pfeiffer. 

„Wer ein solches Tier findet sollte es nicht anfassen und auch Haustiere davon fernhalten.“ Wer bereits Kontakt mit einer Fledermaus hatte, sollte umgehend einen Arzt aufsuchen und sich gegen Tollwut impfen lassen. Kurz zuvor war bei einer in Bad Rothenfelde im Kreis Osnabrück gefundenen Fledermaus Tollwut nachgewiesen worden. 

Die Tollwut bei Fledermäusen sei eine eigenständige Erkrankung und zu unterscheiden von der klassischen Tollwut, also der Fuchstollwut, erklärte ein Kreissprecher dort. Eine Übertragung auf andere Säugetiere und den Menschen sei zwar möglich, geschehe aber sehr selten.

dpa

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- Tollwütige Fledermaus gefunden

Rubriklistenbild: © dpa

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