Nach Bombenalarm in Potsdam

Polizei sieht keine neue Gefahr für Märkte in Hannover und Bremen

Hannover/Bremen - Nach dem Bombenalarm in Potsdam sieht die Polizei in Hannover und Bremen keinen Grund für Änderungen an den Sicherheitsmaßnahmen für die Weihnachtsmärkte der beiden Städte.

„Unser Sicherheitskonzept steht und ist aufgrund dieses Vorfalls nicht verändert worden“, sagte eine Polizeisprecherin aus der niedersächsischen Landeshauptstadt. Im kleinen Nachbarbundesland Bremen sieht die Polizei ebenfalls keinen Handlungsbedarf. An der Gefährdungssituation habe sich nichts geändert, sagte ein Sprecher. Aber: „Wir arbeiten natürlich intensiv mit anderen Sicherheitsbehörden wie dem Verfassungsschutz zusammen.“ Der Polizist verwies zudem darauf, dass bislang unklar ist, ob das verdächtige Paket in Potsdam etwas mit dem Weihnachtsmarkt zu tun hatte.

Ein Lieferdienst hatte am Freitag in einer Potsdamer Apotheke in der Nähe des Weihnachtsmarktes ein Paket abgegeben, in dem sich nach ersten Ermittlungen Hunderte Nägel und ein sogenannter Polenböller befanden. Ein Zünder wurde nicht gefunden. Die Polizei machte den Gegenstand unschädlich. Rund um das Geschäft wurde ein Sperrbezirk von etwa 100 Metern eingerichtet. Am späten Abend konnten die Anwohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Hintergründe des Vorfalls sind unklar, die Polizei in Potsdam will die Sicherheitsmaßnahmen verstärken.

dpa

Rubriklistenbild: © Mediengruppe Kreiszeitung / Harald Hinze

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