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Nach Axt-Angriff: Polizist schießt Mann ins Bein

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Von: Jan Knötzsch

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Das Blaulicht eines Polizeiwagens, der bei einem Einsatz auf der Straße steht.
Die Polizei muss bei einem Einsatz in Essen (Oldenburg) einen Mann stoppen, der mit einer Axt bewaffnet ist. (Symbolbild) © fotostand/imago

Erst geht ein 68-Jähriger mit einer Axt auf einen anderen Mann los, dann auf Einsatzkräfte der Polizei. Ein Beamter schießt auf den Angreifer, um ihn zu stoppen.

Essen (Oldenburg) – Er dürfte weitaus Schlimmeres verhindert haben: In Essen (Oldenburg) hat ein Polizist einem Mann bei einem Einsatz ins Bein geschossen und ihn damit gestoppt. Der 68-Jährige hatte zuvor, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet, am Montagnachmittag, 2. Mai 2022, in Essen (Oldenburg) einen 46 Jahre alten Mann mit einer Axt bedroht.

Angreifer legt Axt auch nach Warnschuss nicht ab, sondern will Polizei angreifen – Schuss ins Bein stoppt ihn

Als die alarmierten Polizisten am Ort des Geschehens in der Gemeinde im Landkreis Cloppenburg eintreffen, ist der 68-Jährige noch mit der Axt bewaffnet, mit der er den 46-Jährigen zuvor bedroht haben soll. Die Beamten fordern den Mann auf, die Axt niederzulegen – doch daran denkt dieser gar nicht und lässt die Aufforderung ungehört verhallen. Stattdessen habe er sich, so die Polizei, immer weiter dem 46-Jährigen und auch den Beamten genähert.

Nach einem Warnschuss eines der Polizisten in die Luft habe der 68-Jährige die Axt immer noch nicht abgelegt, sondern stattdessen die Einsatzkräfte angegriffen. Ein Polizist setzte daraufhin seine Schusswaffe ein, traf den Mann am Bein und streckte ihn so nieder. Die Polizisten und der 46-Jährige blieben unverletzt. Die Ermittlungen zum Einsatz der Waffe sowie zu den Umständen des Angriffes dauern laut dpa noch an.

Flugzeugabsturz in Niedersachsen: In Sande sterben bei einem Flugzeugabsturz zwei Menschen

Auch an anderer Stelle in Niedersachsen mussten die Polizei und überdies auch die Feuerwehr am Montag ausrücken: Im Kreis Friesland stürzte ein Flugzeug ab – die beiden Insassen starben bei dem Absturz in Sande. Die Ursache, warum das sogenannte Ultraleichtflugzeug abstürzte, sind bislang noch unklar. Unter Umständen könnte der Absturz auf einen Strömungsabriss zurückzuführen sein. Die Ermittlungen laufen, die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen (BFU) in Braunschweig wurde über den Vorfall informiert.

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