Polizei befragt Schüler in Lindern

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Am Dienstag erlitten mehrere Schüler der Linderner Grund-und Oberschule Verletzungen.

Lindern - Die Ursache für die allergischen Reaktionen von 27 Kindern in einer Schule in Lindern im Landkreis Cloppenburg ist immer noch unklar.

Die Polizei befragt nun mehrere Betroffene, ein Fazit soll es frühestens am Freitag geben. „Ziel ist, dass wir herausfinden, was passiert ist“, sagte der Sprecher der Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta, Frank Soika, am Mittwoch. Am Dienstag hatten Schüler im Alter von elf und zwölf Jahren plötzlich Reizungen der Haut, Augen und Atemwege geklagt. Ein Großaufgebot an Rettungskräften kam zur Schule, fünf Kinder wurden in einer Klinik behandelt. Polizei und Feuerwehr untersuchten den Klassenraum, konnten aber keine gefährlichen Stoffe oder Gase feststellen.

Wie der Polizeisprecher berichtete, beschlagnahmten die Beamten ein kaputtes Wärmekissen. Anders als kurzzeitig angenommen, könne es aber nicht der Grund für den Juckreiz der Kinder gewesen sein. „Es gibt keine Erkenntnisse, dass das Wärmekissen ursächlich ist“, sagte der Polizeisprecher. Das Natriumacetat aus dem Kissen sei ungefährlich. Reizungen könne es höchstens auslösen, wenn es in eine offene Wunde gelange. Die Schüler waren im Englischunterricht, als die allergischen Reaktionen bei mehreren Kindern auftraten. Später wurde bekannt, dass ein Kind bereits am frühen Vormittag über erste Beschwerden geklagt hatte. dpa

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