Nach abgesagtem Umzug im Vorjahr:

Polizeipräsident sieht keine Gefahr für Braunschweiger Karneval

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Wagenbauer Konrad Körner (l) und Zugmarschall Gerhard Baller stehen am 08.01.2016 in einer Werkstatt in Braunschweig neben einem Karnevalswagen zum Thema Terror.

Braunschweig - Für den im vergangenen Jahr wegen einer Terrorwarnung abgesagten Braunschweiger Karnevalsumzug zeichnen sich für diesen Sonntag keine erneuten Probleme ab.

„Wir haben keinerlei Hinweise auf eine Terrorgefährdung, weder von unserer Polizei noch vom Bundeskriminalamt“, sagte Landespolizeipräsident Uwe Binias am Freitag.

Die Polizei sei mit 850 statt mit 370 Beamten im Einsatz, um Übergriffe auf Frauen wie in der Silvesternacht in Köln auszuschließen. Hinweise darauf, dass sich größere Probleme wie in Köln anbahnten, gebe es aber nicht. Obwohl die Fahnder nach der Terrorwarnung vor einem Jahr bisher keine Spur zu einer tatsächlichen Gefährdung fanden, liefen die Ermittlungen diesbezüglich weiter, betonte Binias.

Für Diskussionsstoff nicht ganz ernsthafter Art sorgt der angekündigte Besuch von Innenminister Boris Pistorius (SPD) beim diesjährigen Braunschweiger Umzug, dem Schoduvel. Pistorius will nämlich seine Osnabrücker Narrenkappe aus seiner Zeit als dortiger Oberbürgermeister tragen. „Es gibt noch kleine Unstimmigkeiten, ob er das auch darf“, sagte ein Ministeriumssprecher.

dpa

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