Zahl der Schafe sinkt

Heidschnuckentag lockt Züchter in die Heide

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Ein Heidschnuckenbock.

Müden - Heidschnucken halten die Lüneburger Heide kurz und sind das Symboltier für den Tourismus in der Region - bei Züchtern ist die Schafsrasse in ganz Norddeutschland beliebt.

Viel Zulauf gab es daher am Donnerstag bei der traditionellen Jungbockauktion des Verbandes Lüneburger Heidschnuckenzüchter in Müden. Dutzende Züchter begutachteten die 36 zum Verkauf angebotenen Böcke. Rund 100 Schäfer kamen zu dem 66. Heidschnuckentag, der auch als touristisches Event gilt und mehrere hundert Zuschauer lockte.

Angeboten wurden Böcke aus acht Stammzuchtherden in der Heide, bei denen ein Zuchtbuch für die Rassetiere geführt wird, sagte der Sprecher des Verbandes Lüneburger Heidschnuckenzüchter, Matthias Brockob. Die Zahl der Heidschnucken wird auf rund 13 000 geschätzt und ist seit Jahren rückläufig. Für viele Halter ist die Zucht nicht mehr wirtschaftlich, auch weil die meisten anderen Fleischsorten inzwischen immer billiger angeboten werden. Viele Züchter fürchten auch das Vorrücken des Wolfes, dem schon etliche Tiere zum Opfer gefallen sind, sagte Züchter Thilo Fleischer vom Naturschutzpark Lüneburger Heide. dpa

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