Einsparungen in Höhe von 80 Millionen Euro

Dank Mitarbeiter-Ideen kann VW so viel Geld sparen wie nie zuvor

Wolfsburg - Mitarbeiter in den deutschen VW-Werken haben mit Verbesserungsvorschlägen im ersten Halbjahr 2016 so viel neues Einsparvolumen freigelegt wie noch nie. Im ersten Halbjahr prämierte der Autobauer 14.540 Ideen und machte parallel den Weg frei für die Umsetzung dieser Spartipps.

Zur Halbjahresbilanz greifen damit frische Ideen etwa für Materialeinsparungen oder verbesserte Abläufe, die laut VW-Rechnung auf das gesamte Jahr 2016 gesehen 80 Millionen Euro einsparen werden. Diese erwartete Summe sei für sechs Monate ein neuer Rekord, teilte VW am Mittwoch mit. Das Plus bei der Sparsumme im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum betrage 30 Prozent.

Bis Juli reichten Mitarbeiter der VW-Werke Wolfsburg, Braunschweig, Emden, Hannover, Kassel, Osnabrück und Salzgitter sowie bei VW-Sachsen in Chemnitz, Dresden und Zwickau gut 34 000 Ideen ein. Sie müssen geprüft werden - nicht jede Idee erweist sich als praktikabel. Im selben Zeitraum zahlte VW rund 13,4 Millionen Euro für umgesetzte Vorschläge an Ideengeber aus - 11 Prozent Plus. Pro Kopf ist die mögliche Belohnung für einen Geistesblitz auf 51.000 Euro gedeckelt.

Auch andere Autobauer verfolgen ähnliche Ansätze wie VW mit einem Motivationssystem für kontinuierliche Verbesserungen und Prämien als Belohnung für taugliche Tipps. Das Ideenmanagement bei VW gibt es schon seit 1949. Keimzelle ist das Stammwerk in Wolfsburg. Seit Mitte 2015 ist auch das jüngste VW-Werk in Osnabrück dabei.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Bilder der Relegation: Knapper Wolfsburg-Sieg über Braunschweig

Bilder der Relegation: Knapper Wolfsburg-Sieg über Braunschweig

Leaks nach Manchester-Anschlag: Trump verspricht Aufklärung

Leaks nach Manchester-Anschlag: Trump verspricht Aufklärung

„Hoya ist mobil“ 2017

„Hoya ist mobil“ 2017

Treckertreffen in Dreeke

Treckertreffen in Dreeke

Meistgelesene Artikel

Streifenwagen der Bereitschaftspolizei beschossen

Streifenwagen der Bereitschaftspolizei beschossen

Frau hinter Auto hergeschleift - Mann gesteht „grauenvolle Tat“

Frau hinter Auto hergeschleift - Mann gesteht „grauenvolle Tat“

„Ich bin kein Sklave“ - Am Auto gezogene Frau schildert Martyrium

„Ich bin kein Sklave“ - Am Auto gezogene Frau schildert Martyrium

Kühlschrank fängt Feuer

Kühlschrank fängt Feuer

Kommentare