Vorm Flüchtlingsgipfel

Weil hält Streit um Transitzonen für leicht lösbar

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Stephan Weil (SPD).

Hannover - Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hält den Streit um Transitzonen für leicht lösbar. Es gebe große Schnittmengen zwischen den Konzepten von Union und SPD, sagte Weil der Zeitung „Welt“ vor dem Flüchtlingsgipfel mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am Donnerstag in Berlin.

Angesichts der eigentlichen Herausforderungen sei es eine vergleichsweise leicht zu lösende Aufgabe, aus den von der Union geforderten Transitzonen und den von der SPD geforderten Einreisezentren eine gemeinsame Lösung zu entwickeln. Bund, Länder und Parteien seien sich einig, dass Ordnung in die Aufnahmeverfahren gebracht werden müsse, sagte Weil. Dafür seien Stellen notwendig, wo die Flüchtlinge ankommen könnten, registriert und dann weitergeleitet werden.

Standorte für derartige Einrichtungen könnten nicht ausschließlich an der süddeutschen Grenze liegen. Ein möglicher Ort für eines dieser Registrierungszentren könne auch am Rande von Bad Fallingbostel sein, sagte Weil. Dort ist in einer ehemaligen britischen Kaserne innerhalb weniger Wochen die größte Notunterkunft für Flüchtlinge in Niedersachsen entstanden.

dpa

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