Bei Ausbau zum Atommüll-Endlager

Arbeiter in Schacht Konrad stirbt bei Unfall in 900 Metern Tiefe

Salzgitter - Ein Bergmann ist bei einem Arbeitsunfall in Schacht Konrad in Salzgitter ums Leben gekommen. Der 54-Jährige habe am Donnerstag in knapp 900 Metern Tiefe eine Stahlplatte umsetzen wollen, als diese plötzlich umkippte.

Dies teilte die Polizei Salzgitter mit. Details des Unfalls sind bisher unbekannt. Ein Fremdverschulden könne aber ausgeschlossen werden, teilte die Polizei. Das ehemalige Eisenerzbergwerk Schacht Konrad wird derzeit zum Endlager für schwach- und mittelradioaktiven Atommüll ausgebaut.

Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) teilte mit, zwei Mitarbeiter des Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie hätten vor Ort die Ermittlungen aufgenommen. Schacht Konrad steht unter Aufsicht der Behörde.

dpa

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