Arbeitnehmer in 70 Betrieben aufgefordert

IG Metall ruft zu Warnstreiks in fünf Küstenländern aus

Hamburg/Bremen/Rostock - Die IG Metall Küste weitet die Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie im Norden aus. Für Freitag hat sie Tausende Beschäftigte in rund 70 Betrieben in fünf Bundesländern dazu aufgerufen, die Arbeit vorübergehend niederzulegen.

Außerdem sind zahlreiche Kundgebungen vor den Werkstoren geplant. Am Ausstand sollen sich Mitarbeiter aus Betrieben wie Still, Jungheinrich ThyssenKrupp Marine Systems, Nobiskrug, Norddeutsche Seekabelwerke, Lloyd Werft und Liebherr beteiligen. 

Auch im IG Metall-Bezirk Niedersachsen und Sachsen Anhalt sind Ausstände geplant. Die nächste Verhandlungsrunde zwischen IG Metall und Arbeitgebern an der Küste ist für den 18. Januar angesetzt. Zwei Tage zuvor verhandeln die Tarifpartner im Bezirk Niedersachsen und Sachsen Anhalt. 

Die Gewerkschaft fordert sechs Prozent mehr Geld sowie einen Anspruch auf zeitweise Reduzierung der Arbeitszeit bis auf 28 Stunden, zum Teil mit Lohnausgleich. Die Arbeitgeberseite hat bislang zwei Prozent mehr Entgelt angeboten und eine Einmalzahlung von 200 Euro. Sie lehnt die Gewerkschaftsforderungen zur befristeten Arbeitszeitreduzierung ab. - dpa

Rubriklistenbild: © Symbolbild: dpa-avis

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