800 katholische Kinder und junge Erwachsene treffen sich in Vechta

Messdiener jagen dem Frieden in der Welt nach

Die Kinder und jungen Erwachsenen formten den Schriftzug „Messdiener“ beim ersten Oldenburger Messdienertag in Vechta.

Vechta - Mehr als 800 Messdiener aus rund 30 Pfarreien des Offizialatsbezirks Oldenburg trafen sich am Sonnabend zum Messdienertag in Vechta. Auf dem Gelände der Firma Höffmann Reisen wurde ihnen von mehr als 100 ehrenamtlichen Helfern einiges geboten, teilte das Bischöflich Münstersche Offizialat mit.

An 37 Stationen konnten die Messdiener kreativ werden, „Action“ erleben, einen Tanz lernen, mit Wasser spielen oder einen Liegestuhl bauen. Mehr als 300 Kerzen wurden mit flüssigem Wachs gestaltet. Beim „Blind Soccer“ musste mit verbundenen Augen das Tor gefunden werden.

Die Angebote wurden realisiert von Messdienergemeinschaften und vielen anderen Kooperationspartnern wie der freiwilligen Feuerwehr, dem Landes-Caritasverband, zahlreichen Jugendverbänden und den katholischen Freiwilligendiensten im Oldenburger Land. Auch Weihbischof Wilfried Theising machte einen Rundgang und suchte das Gespräch mit Kindern. Ein Jahr vor der Messdienerwallfahrt, die nach Rom gehen soll, knüpften die Teilnehmer neue Kontakte. Sie bastelten und spielten mit Mitgliedern anderer Messdienergemeinschaften, entspannten an der alkoholfreien Cocktailbar und machten Fotos in der Pixelbox.

Gottesdienst als Höhepunkt

Ein Höhepunkt war der Messdienergottesdienst. Jugendpfarrer Holger Ungruhe und das Vorbereitungsteam stellten die Suche nach Frieden in den Mittelpunkt. Passend zur Messdienerwallfahrt 2018, die unter dem Motto „Suche Frieden und jage ihm nach“ stehen wird. Den ganzen Tag über konnten die Ministranten zusammentragen, was Frieden für sie bedeutet. „Klassengemeinschaft“, „Vertrauen“ und „Jeder für Jeden“ standen auf dem Plakat zu lesen – am meisten aber der Wunsch nach einer Welt ohne Krieg. Einen Schritt in Richtung Frieden übte der Jugendpfarrer und forderte alle auf, mit bislang unbekannten Menschen in der zum Gottesdienstort umfunktionierten Busgarage nach Gemeinsamkeiten zu suchen.

„Ihr habt heute erlebt, wie viel werden kann, wenn man den Mut hat, aufeinander zuzugehen und nach Dingen zu suchen, die man gemeinsam gerne macht, statt nach dem, was trennt“, erläuterte Ungruhe. Wer Menschen abstempelt, ohne sie zu kennen, folge nicht dem Auftrag Jesu. „Jesus sagt, geht hinaus zu den Menschen, seid neugierig und versucht, Gemeinschaft zu stiften, über die eigene Kultur hinaus“, motivierte er. „Wenn wir das tun, sind die Messdiener Jesu Boten in der Welt und jagen dem Frieden nach.“ Anschließend stellten Kinder und Betreuer bei der Bühnenshow „Schlag den Leiter“ mit FFN-Radiomoderator Markus Fröhle ihre Talente unter Beweis, bevor es abends mit Livemusik von der Lohner Band „ElevenOne“ ins Finale des Tages ging.

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