Feuer nach Raketentest

Moorbrand bei Meppen wütet seit zwei Wochen

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Das Moor auf dem Bundeswehr-Gelände bei Meppen brennt seit zwei Wochen. Dieses Foto stammt vom 14. September.

Meppen - Nach Raketentests auf einem Moorgebiet bei Meppen kämpfen Feuerwehrleute der Bundeswehr seit rund zwei Wochen gegen einen Flächenbrand auf dem Testgelände.

„Im Moment versuchen wir, möglichst viel Wasser zum Brandort zu bringen, um den Boden zu durchnässen“, sagte ein Bundeswehr-Sprecher am Montag. „Wir werden auf jeden Fall diese Woche noch beschäftigt sein.“ Menschen kamen bislang nicht zu Schaden, Naturschützer beklagen aber Klimaschäden durch CO2, das durch den Brand freigesetzt wird.

Entstanden war das Feuer bei einem Waffentest: Von einem Hubschrauber hatten Soldaten Raketen abgefeuert. Eigentlich hätte die Bundeswehr-Feuerwehr mit einer Löschraupe das Feuer nach dem Test gleich löschen sollen, doch die Löschraupe fiel aus und ein weiteres solches Fahrzeug war gerade in der Werkstatt. So konnte sich der Schwelbrand ausbreiten, bis ein Löschhubschrauber einsatzbereit war.

Nach Angaben des Bundeswehrsprechers ist es nicht der erste mehrwöchige Brand auf dem Testgelände: 2010 habe ein Feuer bereits rund sechs Wochen gebrannt, ehe es gelöscht werden konnte.

dpa

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