28 Menschen starben in der ersten Jahreshälfte

Weniger Drogentote in Niedersachsen

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28 Menschen sind in der ersten Jahreshälfte in Niedersachsen an Drogen gestorben.

Hannover - Die Zahl der Rauschgifttoten in Niedersachsen ist im ersten Halbjahr zurückgegangen. Von Januar bis Ende Juni starben nach vorläufigen Zahlen 28 Menschen an harten Drogen.

Im gleichen Zeitraum des Vorjahres wurden 37 Opfer gezählt. Das teilte das Landeskriminalamt (LKA) mit.

In der überwiegenden Zahl der Fälle handele es sich um Menschen, die nicht durch eine einzelne Überdosis zu Tode gekommen seien, sondern dauerhaft verschiedene Drogen wie Heroin, Crack oder Crystal Meth konsumiert hätten. „In den meisten Fällen war es ein Mischkonsum über einen längeren Zeitraum, der zu Herz-Kreislauf-Versagen führte“, sagte LKA-Sprecher Frank Federau.

Er wies darauf hin, dass die Halbjahreszahl von jetzt 28 Toten noch leicht steigen könne, wenn sich der Konsum von Rauschgift im Nachhinein als Todesursache erweise. Im gesamten Vorjahr gab es in Niedersachsen 70 Drogentote, 2014 hatte die Zahl bei 73 gelegen.

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