220 Menschen demonstrieren gegen rassistische Gewalt in Hildesheim

Hildesheim - Nach Angriffen von Angehörigen der rechten Szene auf Asylbewerber in Hildesheim haben etwa 220 Menschen auf dem Bahnhofsvorplatz gegen Rassismus demonstriert.

Wie die Polizei mitteilte, riefen linksorientierte Bündnisse zu der Veranstaltung unter dem Motto „Solidarität mit den Betroffenen rassistischer Gewalt“ auf. Vom Bahnhofsvorplatz zog die Menge am Dienstagabend durch Teile der Nordstadt. Die Asylbewerber waren am Montag attackiert worden.

Der Hildesheimer Kreisverband der Partei „Die Rechte“ hatte laut Polizeiangaben eine Gegenveranstaltung angemeldet. 18 Menschen aus der rechtsextremen Szene sollen sich zu einer Schweigekundgebung am Angoulêmeplatz versammelt haben. Die beiden Gruppen trafen nicht aufeinander - Zwischenfälle blieben aus.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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