Vorrangprüfung passé

Mehr Flüchtlinge in Niedersachsen haben Jobs

Hannover - Seit dem Wegfall der Vorrangprüfung vor einem Jahr haben mehr Flüchtlinge in Niedersachsen einen Job bekommen.

Das geht aus Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA) Regionaldirektion Niedersachsen-Bremen hervor. Demnach nahmen im Jahresverlauf bis zum Juni 2017 in Niedersachsen knapp 4300 Flüchtlinge eine Arbeit auf. Im Vorjahreszeitraum begannen dagegen nur rund 2600 arbeitslose Flüchtlinge einen Job.

Vor einem Jahr, am 6. August 2016, ist die Vorrangprüfung für drei Jahre ausgesetzt worden. Firmen müssen seitdem nicht mehr nachweisen, dass sie keinen Deutschen für den Job finden, den sie an einen Flüchtling vergeben wollen. Die Zunahme bei den Jobs lässt sich nach BA-Angaben aber nicht allein auf den Wegfall der Regel zurückführen. Auch andere Faktoren spielten eine Rolle.

Unternehmerverbände betonen, dass trotz des Abbaus bürokratischer Hürden, die Integration der Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt teils schleppend verläuft. Vielen Flüchtlingen fehlten Sprachkenntnisse, sagte Stefan Noort, Sprecher der Industrie- und Handelskammer (IHK) Hannover. Auch Dehoga Niedersachsen nennt das als eine der Hürden.

dpa

Lesen Sie auch: Achimer Leiharbeitsfirma vermittelt viele Flüchtlinge

Rubriklistenbild: © dpa/Symbolbild

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Bitterer Abend: Besiktas-Routiniers schlagen RB Leipzig 2:0

Bitterer Abend: Besiktas-Routiniers schlagen RB Leipzig 2:0

Real und Ronaldo zu stark für tapfere Dortmunder

Real und Ronaldo zu stark für tapfere Dortmunder

Ausbildungsbörse an den BBS Verden

Ausbildungsbörse an den BBS Verden

Sieben Tipps, wie Sie im Job gleich viel sympathischer wirken

Sieben Tipps, wie Sie im Job gleich viel sympathischer wirken

Meistgelesene Artikel

Kapitän bei Schiffsunfall an Schleuse Uelzen tödlich verletzt

Kapitän bei Schiffsunfall an Schleuse Uelzen tödlich verletzt

„Watt en Schlick“ mit „Helga!“-Festival-Award ausgezeichnet

„Watt en Schlick“ mit „Helga!“-Festival-Award ausgezeichnet

Stadtbediensteter soll in Hameln 500.000 Euro veruntreut haben

Stadtbediensteter soll in Hameln 500.000 Euro veruntreut haben

Agrarminister Schmidt plädiert für gezielte Wolfsabschüsse

Agrarminister Schmidt plädiert für gezielte Wolfsabschüsse

Kommentare